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ÖKO-TEST Juni 2015
Test
Deos ohne Aluminium
Deorie und Praxis
Deos ohne Aluminium

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ÖKO-TEST Juni 2015
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Ohne Aluminiumsalze": Die Deos sind schon am Regal im Drogeriemarkt markiert, im Supermarkt hängt eine Liste aus. Ganz klar: Deos ohne das Leichtmetall Alu sind gefragt und das Angebot an solchen Frischmachern ist stark gewachsen. Aluminiumsalze stecken normalerweise in Deos, die eine Schweißminderung versprechen. Doch sie reizen nicht nur die Haut, sie sind aus vielen Gründen in die Kritik geraten - ebenso wie Aluminium in Kosmetika generell. ÖKO-TEST beantwortete die wichtigsten Fragen.

Warum steckt Aluminium in Antitranspiranten und Deos?

In Deos oder besser in Antitranspiranten kommen Aluminiumsalze zum Einsatz, um das Schwitzen zu vermindern. Die Aluminiumverbindungen ziehen die Hautporen zusammen, außerdem werden die Schweißkanäle blockiert - wir schwitzen weniger. Deshalb trifft es der Name "Antitranspirant", also Antischwitzer ganz gut. Deos ohne Aluminiumsalze wiederum überdecken zwar wie Antitranspirante auch den Körpergeruch, sie funktionieren aber nach einem anderen Prinzip: Sie bekämpfen durch keimhemmende Substanzen die Ursache des Müffelns. Denn Schweiß für sich stinkt nicht, erst wenn Bakterien den Schweiß zersetzen, stören sich unsere Nasen daran. Deos ohne Aluminiumsalze vermindern also nicht den Schweiß - ein Grund, warum Umsteiger auf "ohne Alu" am Anfang manchmal enttäuscht sind.

In welchen Kosmetika finden wir sonst noch Aluminium?

In Lotionen, in Sonnenschutzmitteln zur Ummantelung des UV-Filters Titandioxid (siehe Test Sonnenschutzmittel für Kinder), in Make-up und und und. Zudem stecken in Kosmetika unterschiedliche Aluminiumverbindungen. Als hauptsächliche Aufnahmequellen unter den Kosmetika sieht das wissenschaftliche Beratergremium der EU neben den Antitranspiranten vor allem Zahnpasta und Farbpigmente in Lippenstiften.

Was wissen wir über die Aufnahme von Aluminium?

Vor allem über Essen und das Trinkwasser nehmen wir Aluminium auf. Als wöchentlich tolerierbare Menge hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit den Wert von einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Alleine über die Lebensmittel - so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) - kann diese tolerierbare Menge überschritten werden. Aluminium steckt teilweise schon von Natur aus in Lebensmitteln oder geht von der Verpackung in Lebensmittel über. Das heißt, alles, was neben der Nahrung noch dauerhaft über die Haut an Aluminium aufgenommen wird, könnte somit zu viel sein und sich im Körper anreichern. Über geschädigte Haut - etwa durchs Rasieren - gelangt sogar vermutlich deutlich mehr in den Körper. In seiner Berechnung von 2014 stellt das BfR fest, dass alleine der tägliche Einsatz eines aluminiumhaltigen Antitranspirants die tolerierbare Menge komplett ausschöpfen beziehungsweise diese sogar überschreiten könnte. Das ist kurzfristig weniger problematisch, auf lange Zeit wäre dies aber "aus toxikologischer Sicht nicht tolerierbar". Die Sorge: Das Aluminium könnte das Nervensystem, die Fortpflanzung und die Knochenentwicklung beeinträchtigen.



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Inhalt

» Ohne Aluminiumsalze": Die Deos sind schon am Regal im ...
» Was wissen wir nicht? - Was genau ein "zu ...
» Wer sich bewusst für ein Deo ohne Aluminiumsalze ...
» Gar nicht gut riechen können wir den künstlichen ...
» Gut verpackt? Ein Leser hatte uns auf die ...
» Wer? Wie? Was? Welche Wirkstoffe in Deos ohne ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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