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Matratzen, Latex
Gut gebettet
Matratzen, Latex

Eine gute Matratze ist mehr als nur ein Teil der Schlafzimmereinrichtung. Sie bestimmt mit, wie erholsam unser Schlaf ist. Wir haben neun Latexmodelle getestet: Vier können wir empfehlen. Das Modell von Ikea ist zwar günstig - aber leider das Schlusslicht im Test.

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Für Latex als Matratzenmaterial sprechen die guten elastischen Eigenschaften. Der Preis ist zwar vergleichsweise hoch. In unserem Test kosten die Modelle - bis auf das Exemplar von Ikea - rund 400 Euro und aufwärts. Allerdings gehörten die "guten" Schaumstoff- und Federkernmatratzen aus unseren vergangenen Tests mit Preisen ab 300 Euro auch nicht zu den Billigheimern.

Doch bei welchem Anbieter bekommt man eine Matratze mit guten Liegeeigenschaften, die auch noch frei von Problemstoffen ist? Um diese Frage zu beantworten, haben wir neun zumeist mittelharte Latexmatratzen eingekauft und in die Labore geschickt.

Das Testergebnis

Die beste Voraussetzung für einen Schlaf in entspannter Körperlage bieten vier von neun Matratzen mit einem "guten" Gesamturteil. Die "Guten" gibt’s jedoch nicht billig: 90 mal 200 Zentimeter kosten zwischen 600 und 800 Euro. Schlusslicht ist Ikea, mit knapp 200 Euro das günstigste Modell im Test.

Die Punktelastizität - in der Regel die herausragende Eigenschaft von Latexmatratzen - wird von starren, stark versteppten Bezügen gedämpft. Sechs Matratzen wie die von Elza kommen in dieser Disziplin auf eine "gute" Note. Sie geben dort nach, wo sie belastet werden. Und federn zurück, sobald man die Lage wechselt. Eine hohe Punktelastizität verringert den Druck aufs Gewebe, die Durchblutung wird weniger behindert.

Entlasten und Stützen sind zwei weitere wichtige Eigenschaften einer Matratze. Eine "gute" Schulterzonenwirkung bewerkstelligen fünf Modelle, darunter die von Elza und Allnatura. Hier können die Schultern in Seitenlage gut einsinken, in Rückenlage wird die Schulterpartie ausreichend gestützt. Ist die Matratze im Schulterbereich zu hart, steht in der Seitenlage die Schulter hoch. Die Wirbelsäule hängt statt eine Gerade zu bilden. Eine "sehr gute" Stützung der Wirbelsäule in Rückenlage und damit optimale Körperzonenstützung bieten das Elza- und das Sembella-Modell.

Fast alle Matratzen im Test sind Mehrzonenmatratzen mit unterschiedlich weichen Bereichen von Kopf bis Fuß. Bei den Testprodukten unterscheiden sich die Zonen nur durchschnittlich voneinander, sie sind daher für Personen mit durchschnittlich ausgeprägter Körperkontur das Richtige. Dagegen wäre eine Matratze mit deutlich weicheren Schulter- und Beckenzonen gegenüber der Lendenzone tendenziell besser für Menschen mit ausgeprägten Körperkonturen. Frauen mit sehr schmaler Taille und Männer mit sehr breiten Schultern etwa. Die Ausnahme im Test ist das wenig zonierte Prolana-Modell, das für Personen mit weniger Kurven das Richtige ist.

Die Biegeelastizität war bei vier Schlafunterlagen "sehr gut". Wichtig ist das besonders, wenn man einen verstellbaren Lattenrost nutzt und häufiger in die Sitzposition wechselt.

Zu viele Problemstoffe verderben bei dem Modell von Malie und Dunlopillo ein "gutes" Gesamturteil. Die Malie-Matratze gab krebserregende Nitrosamine ab. Diese entstehen bei der Vulkanisierung des Kautschuks zum Latexschaum. Der Nitrosamingehalt überschreitet knapp die Menge von 300 ng/m³, die das QUL-Zeichen vorschreibt. Aus dem Malie- und Dunlopillo-Bezug löste sich giftiges Antimon. Und im Dunlopillo-Bezug stecken umstrittene halogenorganische Verbindungen.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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