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ÖKO-TEST Mai 2013
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Erst wägen, dann Wagen!
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ÖKO-TEST Mai 2013
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Soll es eher ein variables System sein, ein Modell im nostalgischen Look oder doch lieber ein Funktionswunder? Wer heute einen Kinderwagen kaufen will, hat die Qual der Wahl. Die meisten gibt es in unzähligen Designs und mit Ausstattungsschnickschnack wie Flaschenhalter, MP3-Player-Anschluss, Wechselrädern oder einer Zwei-Rad-Funktion für den Strand.

Die Qualität stimmt oft trotzdem nicht: Im letzten ÖKO-TEST Kinderwagen vor zwei Jahren rasselten alle Produkte durch die Schadstoffprüfung, am Ende war kein einziges gutes Modell dabei. In der Folge erhielten wir Zuschriften von Lesern, die uns baten, doch mal einen Wagen der Firma Naturkind zu testen, die ihre Modelle als "ökologisch" und "schadstofffrei" bewirbt.

ÖKO-TEST hat zehn beliebte Kombimodelle eingekauft, mit denen man vom ersten Tag an mehrere Jahre lang auf Tour gehen kann - darunter auch eines von Naturkind. Wir ließen in einem umfangreichen Praxistest überprüfen, ob die Wagen im Alltag praktisch sind und gleichzeitig einiges aushalten können. Außerdem wurden Polster, Griffe und weitere Teile im Labor auf Schadstoffe untersucht.

Das Testergebnis

Stark verbessert, aber noch wackelig: Im Vergleich zum letzten Mal traten kaum noch schwerwiegende Sicherheitsmängel auf, lediglich die Wagen von Bugaboo und Baby Walz erwiesen sich im Gebrauchstest als zu klapprig. Allerdings waren einige Modelle zu sperrig oder wenig kindgerecht - an welchen Stellen es im Einzelnen haperte, können Sie in den Einzelporträts nachlesen.

Große Mehrheit hat Schadstoffproblem nicht im Griff: Auch was die Inhaltsstoffe betrifft, gibt es gute und schlechte Nachrichten. Zwei Hersteller (Naturkind und Stokke) haben Schadstoffe nahezu vollständig aus ihren Wagen verbannt. Trotzdem: In den meisten Modellen ist die Belastung noch immer zu hoch, allen voran im Maxi-Cosi von Dorel.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Im Test: zehn Kombikinderwagen für den Transport vom Säugling bis zum Kleinkind. Die Preisspanne geht von knapp 200 bis rund 1.100 Euro.

Die Inhaltsstoffe

Verbotene Farbstoffe in den Bezügen, Griffe voller PAK, Sichtfenster mit Weichmachern und Flammschutzmitteln - im letzten ÖKO-TEST Kinderwagen vor zwei Jahren enthielten alle Modelle massig Schadstoffe. Aber haben die Hersteller etwas getan, um die Belastung zu reduzieren? Wir ließen Sitz- und Liegewannenbezüge, Griffe, Gurte und Sichtfenster auf insgesamt rund 130 verschiedene Substanzen durchchecken.

Die Praxisprüfung

Die Norm EN 1888 schreibt Prüfverfahren für Kinderwagen vor: Mechanische Teile und Bremsen müssen gut befestigt sein und die Wagen auch mal einen kräftigen Stoß gegen eine Bordsteinkante aushalten. Die Faltarretierungen müssen automatisch einrasten und ein ungewolltes Zusammenklappen der Wagen verhindern. Zum Teil gingen unsere Anforderungen aber auch über die Vorgaben der Norm hinaus, beispielsweise bei der Härteprüfung auf dem Rollenprüfstand. Zusätzlich wurden mit einem Sitzkissensensor die Beschleunigungswerte an der Liegewanne bestimmt. Diese lassen Rückschlüsse auf Fahrtkomfort und Vibrationen zu, denen das Kind ausgesetzt ist. Außerdem haben wir scharfe Kanten und hervorstehende Teile auch dann noch begutachten lassen, wenn diese außerhalb der Sitzfläche im erweiterten Aktionsradius des Kindes lagen.

Die Bewertung

Stabil verarbeitet, kindgerecht gestaltet, einfach im Gebrauch - diese Eigenschaften machen einen guten und sicheren Kinderwagen aus. Deshalb geht das Ergebnis der Praxisprüfung mit 60 Prozent ins Gesamturteil ein. Ein Kinderwagen muss aber auch frei von Schadstoffen sein. Ein Modell, das derart mit Schadstoffen belastet ist wie der Maxi Cosi, können wir im Gesamturteil nicht besser als mit "mangelhaft" bewerten.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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