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ÖKO-TEST Dezember 2012
TestBabynahrung, Gläschenkost Gemüsebreie
Auf den Löffel, fertig, los!
Babynahrung, Gläschenkost Gemüsebreie



Aller Anfang ist schwer. So auch das Essen vom Löffel, wenn man als kleiner Mensch bisher nur an der Brust oder aus dem Fläschchen getrunken hat. Es ist also völlig normal, wenn das Baby die erste Beikost zunächst einmal mit der Zunge wieder herausschiebt. Passiert das mit Schwung, verteilt es den Brei nicht nur auf Kinn und Lätzchen, sondern großflächig um sich herum. Kleckerfeste Kleidung für alle am Füttern Beteiligten und ein abwischbarer Fußboden ersparen dann viel Arbeit.

Frühestens mit Beginn des fünften und spätestens mit Beginn des siebenten Lebensmonats wird Beikost eingeführt. Monat für Monat soll jetzt ein Brei eine Milchmahlzeit ersetzen. Erstes Ziel ist ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei am Mittag. Mit diesem wird jedoch nicht direkt begonnen. Zuerst gibt es meist Karottenpüree. Es schmeckt leicht süßlich, wird vom Nachwuchs in der Regel gut angenommen und ist wenig allergen. Nach einer Woche kommt dann die Kartoffel hinzu, zum Beispiel als Karotte-Kartoffel- oder Kürbis-Kartoffel-Brei. Wenn alles gut läuft, gibt es dann in der dritten Woche eine Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Variante als Mittagessen.

Vielfalt ist gut: Als Gemüse werden häufig auch Zucchini, Brokkoli und Blumenkohl verwendet, aber auch Fenchel, Mais oder Erbsen fehlen nicht. Tägliche Abwechslung wäre jedoch übertrieben. Es reicht vollkommen, nach einer Woche etwas Neues einzuführen. Das gibt dem Sprössling die Möglichkeit, sich an den neuen Geschmack zu gewöhnen. Und Eltern können erkennen, ob ihr Kind das eine oder andere Gemüse vielleicht nicht verträgt. Das kann sich in Blähungen, einem wunden Po oder auch Pickelchen im Gesicht äußern.

Für den aktuellen ÖKO-TEST haben wir 18 Gemüsebreie unterschiedlichster Art für Säuglinge ab dem fünften Monat eingekauft, auf Schadstoffe untersuchen lassen und einen kritischen Blick auf die Auslobungen geworfen.

Das Testergebnis

Innen hui, außen pfui: Erfreulich wenig Schadstoffe, manchmal enttäuschend wenig Gemüse, aber viel Selbstverständliches auf der Verpackung: So kommt am Ende nur die Hälfte der Produkte auf ein Gesamturteil "sehr gut" oder "gut", die andere Hälfte schneidet mittelmäßig ab.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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