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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2013
TestMatratzen, Schaumstoff
Träume auf Schäumen
Matratzen, Schaumstoff

Eine Matratze soll anpassungsfähig sein, muss aber an den richtigen Stellen dem Körpergewicht auch gegenhalten können. Diese Gratwanderung schafft kein Modell im Test 100-prozentig. Immerhin hält sich die Schadstoffbelastung in Grenzen.


Wir wollten wissen, wie es um die Qualität der Schaumstoffmatratzen bestellt ist, die bei Fachhändlern, Discountern und Ikea angeboten werden. Sowohl das Material als auch die praktischen Eigenschaften wurden einer Prüfung unterzogen.

Das Testergebnis

Die Schadstoffbelastung der Matratzen hat in den vergangenen Jahren mehr und mehr abgenommen. In unserem Test tauchen weich machende Phthalate, der Bakterienkiller Triclosan, phosphororganische Verbindungen oder Insektizide wie Permethrin gar nicht mehr auf. Allerdings kommt in vielen Matratzenbezügen das giftige Halbmetall Antimon vor, das zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt wird. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen.

Noch immer häufig vertreten: optische Aufheller an ganz unterschiedlichen Stellen wie in Reißverschlüssen, Etiketten oder Bezugsfäden. Da die Matratzen aber noch immer mit einem Betttuch bezogen werden, haben die Aufheller wenigstens keinen Kontakt zur Haut - und somit auch keinen Einfluss auf das Gesamturteil.

Im Praxistest schnitt keine Matratze mit "sehr gut" ab. Das liegt in den meisten Fällen nicht am Matratzenkern selbst, sondern an straffen, wenig elastischen Bezügen, die die überwiegend "sehr guten" Eigenschaften der Kerne wieder abschwächen. Die gefütterten Bezüge, die - offensichtlich der Optik zuliebe - meist noch einmal mit vielen Steppnähten versehen sind, können den Matratzenaufbau erheblich verhärten.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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