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Ratgeber Kleinkinder 14:2012
Test
Kinderzahnbürsten
Kratzbürsten!
Kinderzahnbürsten

Schon die ersten Zähnchen müssen gut gepflegt werden. Dafür gibt es spezielle Kinderzahnbürsten. Einige taugen jedoch nicht für Kinderhände, sind mit scharfkantigen Borsten ausgestattet oder enthalten Schadstoffe.

Ratgeber Kleinkinder 14:2012
» Produkte anzeigen (13)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ N1209 ] anzeigen

Auch Kinderzähne wollen gut gepflegt sein. Aber nicht jedes Kind hat Lust dazu. Kleine Putzmuffel wehren sich mit Händen, Füßen und Geschrei gegen das Zähneputzen. Da kommt man schnell in Versuchung nachzugeben - nach dem Motto "Milchzähne fallen ja sowieso aus". Aber ganz so einfach ist das leider nicht: "Milchzähne verweilen länger im Mund, als viele denken", sagt Johanna Kant, Vorsitzende des Berufsverbands der Kinderzahnärzte, "die ersten Zähnchen fallen mit circa sechs Jahren aus, die letzten Milchbackenzähne erst im Alter von etwa 12 bis 14 Jahren." Bis dahin sind sie wichtige Platzhalter. Ein kariöses Milchgebiss kann leider auch die bleibenden Zähne anstecken. Hinzu kommt: "Wenn man mit dem Zahnarztbesuch zu lange wartet, bleibt in manchen Fällen nur die Narkosebehandlung", so Kant.

Wenn Eltern auf die Ernährung ihrer Kleinen achten und regelmäßig geputzt wird, gibt es aber nicht viel zu befürchten. Wichtig ist, dass der Spaß am Putzen nicht verloren geht; dabei kommt es auch auf die richtige Zahnbürste an. Wir haben 13 Modelle für Kinder unter die Lupe genommen: Sind die Borstenenden abgerundet und die Griffe für Kinderhände geeignet? Außerdem ließen wir prüfen, ob bedenkliche Schadstoffe enthalten sind.

Das Testergebnis

Zu kratzbürstig, nicht kindgerecht oder voller krebsverdächtiger Stoffe - mehr als die Hälfte der untersuchten Produkte können wir nicht empfehlen. "Sehr gut" ist nur das Modell der Marke Dr. Best.

"Besonders sanft abgerundete Borsten" verspricht Netto auf seiner Diadent 4 Kids Zahnbürste. Ein Blick unter dem Elektronenmikroskop verrät aber: Mehr als 30 Prozent der Borstenenden sind bei dieser Bürste schräg angeschnitten oder zu spitz. "Hier sind die Hersteller nach wie vor zu nachlässig", kritisiert Professor Martin Jung, der an der Universität Gießen für ÖKO-TEST die Gebrauchseignung untersucht hat. Kaum abgerundete Borsten können das Zahnfleisch verletzen und fühlen sich unangenehm an. Bei den vier Modellen Monte-Bianco Junior Clip, Signal Milchzahnbürste Lillifee, Colgate Smiles und Perlodent Kinderzahnbürste Dinogriff war nicht einmal die Hälfte der untersuchten Borstenenden akzeptabel abgerundet.

Kindgerechte Zahnbürsten haben einen kleinen abgerundeten Kopf, mit dem auch die hinteren Backenzähne erreicht werden, und einen etwas dickeren Griff, der nicht aus der Hand rutscht. Für einige Hersteller ist das offenbar schon zu viel. So ist das Bürstenfeld der Hello Kitty Travel Kit Kinderzahnbürste von Sanrio schlicht zu groß für Kindermünder. An den Modellen der Drogeriemarktketten Müller und Rossmann erschweren sperrige Figuren das Putzen. Weiterer Kritikpunkt: Einige Bürstenköpfe sind nicht oder kaum schräg abgewinkelt. Mit abgewinkelten Köpfen lassen sich die hinteren Seitenzähne leichter putzen.

Vier Modelle enthalten polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Hauptsächlich handelt es sich um die krebsverdächtige Substanz Naphthalin. Besonders hohe Werte fand das Labor in der Colgate Smiles Kinderzahnbürste. Einen gesetzlichen Grenzwert gibt es leider nicht. Deshalb dürfen PAK-belastete Zahnbürsten weiter verkauft werden.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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