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ÖKO-TEST September 2012
Test
Glyphosat in Getreideprodukten
Gift im Korn
Glyphosat in Getreideprodukten

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ÖKO-TEST September 2012
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Ob es dazu kommt und wenn ja, in welcher Höhe Reste zurückbleiben, wissen selbst Fachleute nicht so genau. Tatsächlich fehlen bislang flächendeckende Untersuchungen von Glyphosat in Lebens- und Futtermitteln. Laut BVL wurden seit 2003 insgesamt 1.230 unterschiedlichste Lebensmittel auf das Herbizid getestet. Fündig wurde man 27 Mal. Aufschlussreicher ist hingegen eine Untersuchung des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem vergangenen Jahr. Dort prüfte man 33 Proben Futtergetreide von Feldern, die zuvor mit dem Stoff behandelt worden waren. Das Ergebnis: In insgesamt acht Proben war Glyphosat nachweisbar. Hohe Gehalte fanden sich vor allem in Gerste. In einem Fall lag der Gehalt mit 23 mg/kg sogar über der zulässigen Rückstandshöchstmenge von 20 mg/kg. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass auch größere Restmengen im Getreide überdauern können. Die Festlegung hoher Höchstmengen sorgt dann dafür, dass sich das Erntegut dennoch vermarkten lässt.

Wir wollten wissen, ob sich Glyphosat auch in Getreideprodukten des täglichen Verzehrs findet und schickten 20 Proben ins Labor.

Das Testergebnis

Unglaublich, aber wahr: Glyphosat war in fast drei viertel der Produkte nachweisbar. Dabei sind vier von fünf Weizenmehlen, acht von zehn Körnerbrötchen und zwei von fünf Getreideflockenprodukten betroffen.

Nachweis ja, aber nur Spuren? Orientiert man sich an den erlaubten Rückstandshöchstmengen, dann handelt es sich bei den Gehalten durchweg um Spuren. Die Werte, die das Labor fand, bewegten sich zwischen 0,017 mg/kg und 0,12 mg/kg. Allerdings: Die Höchstmenge für Weizen, der kurz vor der Ernte mit Glyphosat behandelt werden darf, beträgt sage und schreibe 10 mg/kg. Zum Vergleich: Pflanzen, für die diese Vorerntebehandlung nicht erlaubt ist, dürfen maximal 0,1 mg/kg Glyphosat enthalten. Einmal mehr kommt der Gesetzgeber an dieser Stelle also der konventionellen Landwirtschaft und ihren umstrittenen Methoden entgegen. Und auch, wenn die von unserem beauftragten Labor gefundenen Glyphosatmengen gering sind: Als Grundnahrungsmittel werden Getreideprodukte jeden Tag in größeren Mengen gegessen.



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Inhalt

» Wenn Marion Hahn im Spätsommer auf ihrer Terrasse im ...
» Als besonders brisant erwiesen sich neuere ...
» Ob es dazu kommt und wenn ja, in welcher Höhe ...
» Glyphosat übersteht den Backprozess. Auch das ...
» So reagierten die Hersteller - Mehrere ...
» Zusatzstoffe verstärken die Giftigkeit ...

Ergänzung

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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