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27.01.2018 | Schneeblindheit ist eigentlich nichts anderes als ein Sonnenbrand auf der Hornhaut des Auges, hervorgerufen durch intensive UV-Strahlung. Eine rundum geschlossene Skibrille mit UV-Filter ist deshalb auf der Piste das Mittel der Wahl, wo der Schnee das ohnehin schon grelle Sonnenlicht zusätzlich reflektiert. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) als Fachgesellschaft für Augenheilkunde empfiehlt Skibrillen mit CE-Zeichen, deren Gläser UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern absorbieren können. Im Akutfall macht sich die Schneeblindheit unter anderem durch tränende, stark lichtempfindliche und schmerzende Augen bemerkbar. Betroffene sollten die Sonne meiden und sich bestenfalls in abgedunkelten Räumen aufhalten. Verschreibungspflichtige Salben und Gels können die Hornhaut beruhigen, sodass die Symptome laut DOG meist nach zwei bis drei Tagen verschwunden sind. Wer seinen Augen keine Pause gönnt und sie dauerhaft intensiver UV-Strahlung aussetzt, riskiert Langzeitschäden wie den Grauen Star.