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29.01.2018 | Der Medizinische Dienst des Spitzenverbands der Krankenkassen bewertet in seinem "IGeL-Monitor" den Hirnleistungscheck zur Früherkennung einer Alzheimer-Demenz als "tendenziell negativ". Man habe keine wissenschaftlichen Studien gefunden, die den Nutzen des Tests belegen. Dagegen würden die häufig falsch positiven Diagnosen die Betroffenen nur verunsichern und so mehr schaden als nützen. Zudem helfe eine Früherkennung nicht weiter, da es derzeit keine Arzneimittel gebe, die die geistigen Einschränkungen aufhalten können. Eine drohende Demenzerkrankung könne nicht verhindert oder verzögert werden. Patienten müssen den Test selbst zahlen, es sei denn, es gibt bereits deutliche Anzeichen der Krankheit. Die Kosten liegen zwischen 7 und 21 Euro.