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Mittel gegen Osteoporose / Präparate mit Calcium und Vitamin D3

Knochenhart

Menschen, die an der Volkskrankheit Osteoporose leiden, brechen sich die Knochen häufig schon aus dem geringsten Anlass. Kombipräparate aus Vitamin D und Calcium sollen vorbeugen oder Knochenschwund aufhalten. Der Nutzen der Arzneimittel ist belegt, die Nahrungsergänzungspillen kann man sich dagegen sparen.

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15.06.2012 | Im Zusammenhang mit Osteoporose sind Kombinationspräparate aus Vitamin D und Calcium gebräuchlich: Zwar beeinflussen sie die Knochendichte nur mäßig, sie verringern aber deutlich das Erstauftreten von Knochenbrüchen. Nach der Leitlinie Osteoporose des Dachverbands Osteologie sollte die Gesamtzufuhr an Calcium aus Nahrung und Nahrungsergänzungen 1.500 Milligramm (mg) nicht überschreiten, täglich 1.000 mg Calcium mit der Nahrung reichen aus. Da diese leicht erreicht werden, sind - nach Rücksprache mit einem Arzt - oft reine Vitamin-D-Präparate die bessere Wahl.

Wir haben 45 Mittel zur Stärkung der Knochen beziehungsweise zur Vorbeugung oder Therapie von Osteoporose - 25 Nahrungsergänzungen und 20 Arzneimittel - eingekauft und begutachten lassen.

Das Testergebnis

Alle Arzneimittel im Test schneiden mit "sehr gut" ab, die besten Nahrungsergänzungsmittel sind gerade mal "befriedigend".

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So haben wir getestet

Der Einkauf
Es gibt nicht viele Produkte, die nur Vitamin D enthalten. Alle Arzneimittel und ein Nahrungsergänzungsmittel haben wir in der Apotheke eingekauft, die anderen Nahrungsergänzungen im Reformhaus oder über das Internet.

Die Begutachtung
Unseren wissenschaftlichen Berater, Professor Manfred Schubert-Zsilavecz vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt/Main, haben wir mit der Begutachtung der Mittel beauftragt. Er hat sich den aktuellen Forschungsergebnissen und Zufuhrempfehlungen zu Vitamin D gewidmet und auf dieser Grundlage geprüft, inwieweit die Präparate mit ihrer jeweiligen Dosierung empfehlenswert sind.

Die Hilfsstoffe
Was steckt außer Vitamin D noch in den Tabletten und Kapseln? Wie bei allen Tests von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln haben wir natürlich auch hier nach problematischen Hilfs- und weiteren Inhaltsstoffen gesucht, seien es Paraffine, bedenkliche Konservierungsstoffe oder umstrittene Azo-Farbstoffe.

Die Bewertung
An den Arzneimitteln gibt es in der Pharmakologischen Begutachtung nichts zu bemängeln, wenn Anwendungsgebiet und Dosierung passen und der Beipackzettel alle wichtigen, aber auch keine überflüssigen Informationen liefert. Da aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zu den positiven Wirkungen von Vitamin D und aufgrund der eher schlechten Versorgungssituation der Trend zu höheren Zufuhrempfehlungen geht, akzeptieren wir abweichend von den Höchstmengenempfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel des Bundesinstituts für Risikobewertung auch Tagesdosen von 10 µg Vitamin D.

So haben wir getestet

Aktuelle Forschungsergebnisse fließen in die Bewertung der Produkte ein.