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26.01.2018

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Neue Gebührenmodelle für Fonds

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26.01.2018 | Am deutschen Fondsmarkt tobt ein Preiskrieg, der insbesondere durch börsennotierte Indexfonds (ETF) ausgelöst wurde. Denn die passiv gemanagten Fonds kosten nur ein Bruchteil der Gebühren, den aktiv gemanagte verlangen. Erste Investmenthäuser testen daher neue Gebührenmodelle. Vorreiter ist Fidelity International. Bei seinen aktiv gemanagten Fonds hat der Anbieter die jährliche fixe Managementgebühr um 0,1 Prozent gesenkt, zusätzlich aber eine variable Komponente eingebaut. Wenn der Manager nach Kosten seinen Vergleichsindex schlägt, darf er bis zu 0,2 Prozent mehr kassieren. Schneidet er dagegen lediglich so gut ab wie die Benchmark oder sogar schlechter, wird es für Anleger um bis zu 20 Basispunkte billiger. Die neue Gebührenstruktur soll ab März 2018 zunächst für die Luxemburger Tranchen der Fidelity-Fonds gelten.