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286 Auszahlpläne im Test

Mehr Geld im Alter

ÖKO-TEST Dezember 2011 | Kategorie: Geld und Recht | 25.11.2011

286 Auszahlpläne im Test

Viele Bundesbürger verfügen über Erspartes oder haben eine Lebensversicherung, die bald fällig wird. Mit Auszahlplänen können sie dieses Kapital bequem und sicher in eine Zusatzrente umwandeln.

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So viel ist sicher: Die gesetzliche Rente reicht im Alter nicht aus. Durchschnittlich 985 Euro im Monat erhält derzeit ein männlicher Rentner aus den alten Bundesländern. Rentnerinnen müssen sich sogar mit nur 490 Euro begnügen. Dennoch müssen die Ruheständler von heute den Gürtel keinesfalls immer enger schnallen. Viele Bundesbürger verfügen zu Beginn des Ruhestands über einen größeren Betrag, aus dem sie ein Zusatzeinkommen beziehen können. Häufig stammt das Geld aus einer Lebensversicherung, manchmal aus einem Erbe oder dem Verkauf des eigenen Betriebs oder einer Eigentumswohnung.

Die Versicherungsbranche bietet Ruheständlern in spe in solchen Fällen gerne eine private Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag mit Sofortauszahlung an. Das Problem: Die anfänglichen Renten aus den Versicherungspolicen sind meist mager und werden erst im Lauf der Jahre durch die Überschüsse peu à peu erhöht. Das entspricht aber nicht dem Bedarf. Viele Rentner und Pensionäre wollen zu Beginn des Ruhestands lieber mehr Geld in der Haushaltskasse haben als später. Denn während des Erwerbslebens werden viele Konsum- und Freizeitwünsche, wie Reisen und Hobbys, aus Zeitmangel auf das Rentenalter verschoben. Das alles können sie aber nur nachholen, solange sie noch aktiv und gesund sind. Kurz: Sie benötigen zu Beginn des Ruhestands mehr Geld als später. Im hohen Alter würde ihnen dagegen oft eine niedrigere Rente genügen, die muss nur - unabhängig vom erreichten Alter - absolut sicher sein.

Andere benötigen das Geld aus der Lebensversicherung oder dem Erbe nicht für den Ruhestand, sondern für die Zeit davor. Sie wollen einnahmeschwache Phasen bis zum Rentenbeginn überbrücken oder finanzielle Engpässe wegen Altersteilzeit für ein paar Jahre ausgleichen. Wieder andere benötigen das Geld gar nicht für sich selbst, sondern für ihre Kinder oder Enkel. Sie suchen nach einer Anlage, um deren Studium oder Ausbildung mit einem festen Monatsbeitrag zu finanzieren. Für all diese Fälle sind sogenannte Bankentnahme- oder Auszahlpläne ideal. Denn mit Auszahlplänen können sich Anleger ihr verzinstes Kapital in festen Monatsraten überweisen lassen. Wie lange das Geld reichen soll bzw. wie hoch der monatliche Entnahmebetrag sein soll, können sie dabei frei entscheiden.

Die meisten Auszahlpläne gibt es in zwei Varianten: Kunden haben die Wahl zwischen einem Auszahlplan mit und einem ohne Kapitalverzehr. Beim Plan mit Kapitalverzehr wird mit jeder Monatsrate auch ein Teil vom angesparten Kapital ausgezahlt - und zwar so lange, bis das eingezahlte Geld aufgebraucht ist. Deshalb hängt die Höhe des monatlichen Entnahmebetrags von der Anlagesumme, der gewählten Anlagedauer und den Zinskonditionen des Anbieters ab.

Bei Plänen ohne Kapitalverzehr werden dagegen nur die jährlichen Zinserträge ausgezahlt, und zwar wahlweise in monatlichen, vierteljährlichen oder jährlichen Raten. Das Kapital bleibt dagegen ungeschmälert erhalten und kann später sogar vererbt werde...


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