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Plastikmüll

23.04.2018

Plastikmüll

Großbritannien verbietet Trinkhalme und Wattestäbchen

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23.04.2018 | Im Kampf gegen Plastik hat die Regierung Großbritanniens ein Verbot von Trinkhalmen und Wattestäbchen aus Plastik angekündigt. Sie will so vermeiden, dass noch mehr Plastikmüll in Flüsse, Seen und Meere gelangt. In der Ankündigung zitiert die Regierung eine aktuelle Studie, die zeige, dass jährlich 8,5 Milliarden Plastiktrinkhalme in Großbritannien weggeworfen würden. Im gleichen Zeitraum stürben eine Million Vögel und mehr als 100.000 Meeressäugetiere, weil sie Plastik fressen oder sich darin verfangen. Die britische Premierministerin Theresa May bezeichnet Plastikmüll als eine der größten umweltpolitischen Herausforderungen weltweit. Man werde umgerechnet 70 Millionen Euro in die Hand nehmen, um die globale Forschung zu unterstützen und die Abfallentsorgung in Entwicklungsländern zu verbessern. Für die Umsetzung des Verbots will die Regierung der Industrie genug Zeit einräumen und mit ihr zusammenarbeiten, um Alternativen zu entwickeln. Die Ankündigung Großbritanniens ist Teil eines Umweltplans des Landes über 25 Jahre mit dem Ziel, vermeidbaren Plastikmüll abzuschaffen.