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25.03.2018 | Die deutsche Fahrradbranche hat 2017 fast zehn Prozent weniger klassische Fahrräder verkauft als im Vorjahr. Dafür stiegen die Verkaufszahlen der Elektrofahrräder um 19 Prozent auf 720.000 Stück, wie der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) mitteilt. Knapp jedes fünfte gekaufte Rad war demnach ein E-Bike. Obgleich die Fahrradindustrie gegenüber 2016 damit unterm Strich weniger Räder loswurde, steigerte sie den Umsatz um gut drei Prozent. Der Grund: Die Kunden kaufen im Schnitt immer teurere Fahrräder. Laut der aktuellen Radreiseanalyse des Fahrradclubs ADFC und von des E-Bike-Vermieter Travelbike fahren 76 Prozent der Deutschen gelegentlich bis regelmäßig mit dem Fahrrad. 74 Prozent davon nutzen das Rad demnach für Alltagswege, 51 Prozent für Ausflüge und Radreisen, 27 Prozent für sportliche Zwecke.