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Gartenmöbel richtig ölen – so geht's

Autor: Christian Ippach | Kategorie: Freizeit und Technik | 02.04.2019

Gartenmöbel richtig ölen – so geht's
(Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / hrohmann)

Holzöle sorgen dafür, dass unlackierte Gartenmöbel nicht verwittern und grau werden. Leider enthalten die Öle häufig flüchtige Stoffe aus Lösemitteln und weitere problematische Zusätze. Holzöle im Test & Tipps fürs Einölen der Gartenmöbel.

Endlich wieder draußen sitzen! Doch unlackierte Gartenmöbel aus Holz können die Freude trüben, weil sie über die Jahre grau und unschön werden. Schuld daran sind die UV-Strahlung und die Feuchtigkeit. Öle für Außenhölzer sollen die Möbel in neuem Glanz erstrahlen lassen. 

Wichtig bei der Wahl des richtigen Holzöls: Verwenden Sie ein schadstoffarmes, wasserbasiertes Öl, wie die beiden von uns mit "sehr gut" bewerteten Produkte.

Holzöle im Test

Wir haben Holzöle für die Anwendung im Freien getestet. Vier Holzöle können wir mit "sehr gut" oder "gut" empfehlen, vier fallen mit "mangelhaft" oder "ungenügend" durch, zehn müssen sich mit "befriedigend" oder "ausreichend" begnügen. Ein mäßiges Gesamtresultat, das vielfach besser wäre, wenn weniger Lösemittel zum Einsatz kämen.

>> Den kompletten Test Holzöle für Gartenmöbel können Sie hier als e-Paper kaufen.

Gartenmöbel richtig ölen

1. Säubern und erster Schliff: Vergraute Gartenmöbel mit harter Bürste und Seifenlauge abwaschen, starke Verschmutzungen abreiben, Oberfläche entstauben und in Faserrichtung anschleifen (Körnung 100 und höher).

2. Erste Ölung: Öl zügig mit Pinsel auftragen, auf gesamter Oberfläche verteilen und abschließend noch mal in Faserrichtung verstreichen, damit das Öl gut einzieht. Tragen Sie beim Ölaufstrich wasserdichte Arbeitshandschuhe.

3. Trocknen: Ölreste nach angegebener Einwirkdauer (meist 15 Minuten) mit einem sauberen, fusselfreien Lappen von der Oberfläche entfernen, bis keine glänzenden Stellen mehr erkennbar sind; anschließend trocknen lassen (meist 12 bis 24 Stunden).

4. Schleifen: Unbehandelte Hölzer benötigen oft mehrere Ölaufträge. Zwischenschliffe mit feineren Schleifpapieren oder -vliesen (Körnung 220 und höher) in Faserrichtung vornehmen. Atemschutzmaske tragen.

5. Zweite Ölung: wie die erste Ölung; die Holzfaser soll vollkommen gesättigt sein. Das ist dann der Fall, wenn kein weiteres Öl mehr in die Oberfläche einzieht. Lackierte oder gestrichene Hölzer eignen sich eher nicht für spätere Ölbehandlungen, da die Beschichtung meist die Poren verstopft. Auch bei abgeschliffener Oberƃäche kann das Öl dann nicht richtig einziehen.

Bewahren Sie die ölgetränkten Lappen in nicht brennbaren, luftdichten Behältern wie Metalldosen oder Schraubgläsern auf oder entsorgen Sie sie.

Das Einölen sollten Sie jedes Jahr wiederholen.

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