Besonders im Herbst und Winter versuchen viele Menschen, genug frisches Obst zu essen, um ihr Immunsystem mit Vitaminen zu stärken. Neben Äpfeln, Bananen, Mandarinen und Orangen liegen in einigen Supermärkten auch Nashi-Birnen in der Obstabteilung.
Was sind Nashi-Birnen?
"Nashi" ist das japanische Wort für Birne, streng genommen bezeichnet man die exotische Frucht hierzulande also als "Birne-Birne". Der Name Nashi verrät bereits die fernöstliche Herkunft der Obstsorte, die auch als Asienbirne oder Apfelbirne bezeichnet wird. Die Nashi-Birne wird vorwiegend in China, Japan und Korea, aber auch in Neuseeland angebaut.
Sie zählt zur Gattung der Birnen und erinnert optisch an eine Mischung aus Birne und Apfel. Die bekanntesten Sorten sind rund wie Äpfel und gelb wie viele Birnen.
Wie schmeckt die Asienbirne?
Geschmacklich erinnern Nashi-Birnen an europäische Birnen und ein wenig an Melonen. Sie haben ein mildes, süßes Aroma und nur sehr wenig Säure. Das Obst hat ein saftiges und helles Fruchtfleisch.
Wie bereitet man Nashi-Birnen zu?
Nashi-Birnen kann man roh verzehren und Stücke abbeißen wie bei einem Apfel, sie in Schnitze schneiden oder klein schnipseln und in einen Obstsalat oder ins Müsli geben. Die Schale ist essbar, wenn man die Früchte gewaschen hat, muss man sie nicht zwingend schälen.
Man kann die Früchte aber auch zu Kompott oder Gelee einkochen. Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau empfiehlt, sie dann aber mit anderen Früchten zu kombinieren, um einen intensiveren Fruchtgeschmack zu erhalten.
Wer mag, kann Nashi-Birnen auch in einen herbstlichen Salat mit Walnüssen und Chicorée mischen oder sie als süßen Flammkuchenbelag verwenden.
Wie gesund sind die Birnen?
Nashi-Birnen sind wie alle Birnensorten ein gesundes Obst. Sie punkten unter anderem mit Ballaststoffen, B-Vitaminen, Vitamin C und Kalium. Gleichzeitig haben die Früchte nur wenige Kalorien, was sie zu einem guten Snack macht.
Gibt es regionale Nashi-Birnen?
Die Nährstoffe und ihr guter Geschmack sprechen für die Nashi-Birne, doch die Hauptanbauländer liegen weit entfernt von uns. Wer ein wenig genauer sucht, kann jedoch auch Nashi-Birnen aus europäischem und sogar deutschem Anbau finden. Hier werden sie im August und September geerntet. Dann haben ausgewählte Bio-Lieferanten, Biomärkte und Wochenmärkte die Früchte im Angebot.
Nashi-Birnen sind druckempfindlich, im Supermarkt sind die Birnen deshalb in der Regel einzeln in einem Schaumstoffnetz verpackt. Achten Sie beim Kauf auf unbeschädigte Früchte und lagern Sie sie kühl.
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