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Grünen Spargel schälen: Darauf sollten Sie achten

Autor: Benita Wintermantel | Kategorie: Essen und Trinken | 04.05.2019

Grünen Spargel schälen: Darauf sollten Sie achten
(Foto: CC0 Public Domain / Pixabay - Rita E.)

Grüner Spargel hat einige Vorteile: Man muss ihn nicht schälen, er ist schnell gar - und er ist noch gesünder als sein weißer Kumpel. So bereiten Sie grünen Spargel zu.

Grüner Spargel ist nicht ganz so vornehm wie weißer Spargel. Die grünen Stangen, die sich wunderbar in Salat, in mediterranen und asiatischen Gerichten machen, werden aber immer beliebter. Der Grund ist ganz einfach: Grüner Spargel ist ideal für die schnelle und gesunde Frühlingsküche!

Muss man grünen Spargel schälen?

Grüner Spargel hat den großen Vorteil: Man muss ihn nicht unbedingt schälen. Ist das untere Spargelende weißlich-lila, sollten Sie aber auch den grünen Spargel schälen. Das Spargelende hat das Sonnenlicht nicht gesehen und ist hart und holzig. Dort, wo die dünne Spargelhaut grün ist, ist Schälen überflüssig. Die grüne Haut ist weich – und die meisten Vitamine stecken direkt unter der Schale.

Egal ob weiß oder grün: Das untere Ende des Spargels sollten Sie immer abschneiden. 

Tipp für die Resteverwertung: Die unteren Abschnitte und die Schalen können Sie für eine Spargelsuppe verwenden.

Grünen Spargel zubereiten: Dünsten, kochen, braten oder grillen

Die Zubereitung von grünem Spargel ist denkbar einfach, denn das aromatische Frühlingsgemüse ist schnell gar. 

Grünen Spargel kochen: Den Spargel waschen – und dann in Salzwasser kochen. Der Spargel sollte dabei vom Wasser leicht bedeckt sein. Die Garzeit beträgt ungefähr acht Minuten. Dünne Stangen brauchen etwas kürzer, dicke etwas länger. Wenn Sie ein paar Spritzer Zitronensaft oder hellen Essig ins Kochwasser geben, behält der Spargel seine frische Farbe.

Grünen Spargel braten: Grüner Spargel schmeckt äußerst lecker, wenn er mit ein bisschen Fett in der Pfanne angebraten wird. Die Röstaromen lassen die grünen Stangen besonders aromatisch schmecken. Nach knapp fünf Minuten sind die grünen Spargelstücke fertig.

Grünen Spargel grillen: Auch auf dem Grill macht sich grüner Spargel hervorragend. Sie können die Stangen einfach auf den Rost legen, nach gut zehn Minuten ist das Gemüse gar. Tipp: Stecken Sie mehrere Stangen mit Schaschlik-Spießen zusammen. So kann der Spargel nicht durch den Rost rutschen.
Wenn Sie den Spargel marinieren, sollten Sie ihn in einer Grillschale auf den Rost legen.
Spargel lässt sich natürlich auch problemlos im Backofen grillen. Dazu den Spargel mit Öl bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Auflaufform fünf bis sieben Minuten mit der Grillfunktion grillen.

Tipps für den Kauf von grünem Spargel

  • Grünen Spargel unbedingt saisonal und regional kaufen. Grüner Spargel wächst in Deutschland von April bis Ende Juni. Außerhalb der Saison kommt er aus dem Ausland.
  • Frischer Spargel ist knackig und nicht biegsam.
  • Die Schnittstellen sollten nicht ausgetrocknet oder sogar schimmlig sein.

Wie sollte man grünen Spargel lagern?

Grüner Spargel schmeckt frisch am besten! Wenn Sie die Stangen in ein feuchtes Küchentuch wickeln, können Sie sie im Kühlschrank drei bis vier Tage aufbewahren.

Grünen Spargel können Sie problemlos einfrieren und in der Tiefkühltruhe ungefähr sechs Monate lagern. Bereiten Sie den Spargel küchenfertig zu und frieren Sie ihn in rohem Zustand ein.

Wie wächst grüner Spargel?

Weißer Spargel wird gestochen, sobald der Spargelkopf aus der Erde schaut. Grüner Spargel dagegen wächst aus der Erde heraus und wird geerntet, sobald die Stangen 15 bis 20 Zentimeter lang sind. Durch den geringeren Arbeitsaufwand ist grüner Spargel meist günstiger als das weiße Stangengemüse.

Weißer Spargel wächst unter Folien, die wie ein kleines Treibhaus wirken. Viele hundert Tonnen Plastik fallen auf diese Weise im Lauf der Spargelsaison an. Für die Umwelt ist das fatal. Für das grüne Frühlingsgemüse hingegen wird keine Folie benötigt. Grüner Spargel punktet damit auch in Sachen Umweltschutz.

Da grüner Spargel im Sonnenlicht wächst, ist er besonders aromatisch und dazu noch gesünder als sein weißer Kollege: Er enthält fast doppelt so viel Vitamin C. Er entwässert und ist durch die geringe Kalorienzahl ein optimaler Schlankmacher 

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