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03.12.2017 | Es ist kaum auszuhalten: Dein armer kleiner Wurm windet sich und weint. Blähungen, bekannt als Dreimonatskoliken, machen ihm zu schaffen. Natürlich willst Du helfen, aber wie? Wir haben fünf Produkte, die gegen die Krämpfe helfen sollen, untersuchen lassen: drei Mittel zum Einnehmen und zwei zum Einmassieren auf dem Bauch.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Das Angebot an Mitteln gegen Blähungen, die sich schon für Kinder ab dem Säuglingsalter eignen, ist relativ überschaubar. Wir haben in Apotheken und Drogerien fünf Produkte eingekauft: drei rezeptfreie flüssige Arzneimittel zum Einnehmen, die den Wirkstoff Simeticon enthalten, sowie zwei Kümmelölhaltige Mittel zum Einmassieren auf der Bauchdecke.

Die Begutachtung

Professor Manfred Schubert-Zsilavecz von der Universität Frankfurt, wissenschaftlicher Berater von ÖKO-TEST, hat die Studienlage zu Mitteln gegen Blähungen für uns ausgewertet. Auch die möglichen Nebenwirkungen hat er beurteilt. Neben Wirkstoffen und maßgeblichen Inhaltsstoffen interessierten uns auch die Hilfs- beziehungsweise die weiteren Inhaltsstoffe. Werden hier solche eingesetzt, die gerade in Produkten für Babys umstritten sind oder als bedenklich gelten?

Die Bewertung

Wirbt ein Mittel damit, Blähungen erfolgreich zu behandeln, ohne dass die Wirksamkeit durch aussagekräftige Studienergebnisse belegt ist, fällt es durch. Gibt es nur wenige oder zweifelhafte Daten, sind dies für uns nur "wenig überzeugende" Wirksamkeitsbelege. Stecken in den Mitteln umstrittene oder problematische Zusätze wie Konservierungsstoffe oder aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), werten wir dies ebenfalls ab.

Die Testergebnisse Mittel gegen Blähungen bei Kindern gibt's in unserer App