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22.07.2017 | Wenn Du nicht (voll) stillst, ist Dein Baby in den ersten Monaten komplett auf Muttermilchersatznahrung angewiesen. Auch später als Breianfänger braucht es ergänzend Muttermilchersatznahrung, wenn es nicht mehr gestillt wird. Wir haben einen Großteil der in Deutschland angebotenen 1er-Nahrungen getestet. Ganz frei von unerwünschten Stoffen ist keines der Pulver. Doch es gibt deutliche Qualitätsunterschiede.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Wir haben 17 Muttermilchersatznahrungen in die Labore geschickt, einige davon sind neu auf dem Markt oder werben mit neuen Rezepturen. Alle Nahrungen im Test sind schon für die ganz Kleinen "ab Geburt" ausgelobt. Im Test sind Bio- und Nicht-Bioprodukte vertreten, darunter auch die kostengünstigen Drogerieeigenmarken.

Die Inhaltsstoffe

Muttermilchersatznahrung ist ein hoch verarbeitetes Produkt. Während der Raffination der darin enthaltenen Pflanzenöle können problematische Fettschadstoffe entstehen. Weitere unerwünschte Belastungen, die nach unserer Testerfahrung in Muttermilchersatznahrung vorkommen, sind Rückstände von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie Mineralölrückstände.

Die Weiteren Mängel

Bei Muttermilchersatznahrung ist es uns wichtig, dass die Hersteller Eltern nicht mit Werbeaussagen auf den Verpackungen suggerieren, ihr Produkt hätte Vorzüge gegenüber Muttermilch oder sei genau so gut wie Muttermilch. Durch solche Werbung wurden in der Vergangenheit Eltern getäuscht. Außerdem haben wir überprüft, ob die Zubereitungshinweise vollständig waren.

Die Bewertung

Belastungen mit unerwünschten Stoffen in Muttermilchersatznahrung werten wir streng ab - auch wenn nicht gegen Gesetze verstoßen wird, und einige sich offenbar nach dem aktuellen Stand der Technik äußerst schwer vermeiden lassen. Wir wollen Euch als Eltern die Information an die Hand geben, welche Nahrung "am saubersten" ist.

Die Testergebnisse Muttermilchersatz gibt's in unserer App