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03.02.2018 | Klagt Dein Kind über Kratzen im Hals oder schmerzhaftes Schlucken? Wir haben insgesamt 17 Mittel gegen Halsschmerzen eingekauft und ihre Wirksamkeit bewerten sowie einen Blick auf die Zusammensetzung werfen lassen. Hier erfährst Du, welche Mittel Deinem Kind eher schaden als nützen.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Wir haben 17 freiverkäufliche Arzneimittel und Medizinprodukte eingekauft, die in Online-Apotheken bei der Suche gegen Halsschmerzen angezeigt werden. Zudem haben wir Produkte aus dem Drogeriemarkt in den Test mit aufgenommen.

Wirksamkeitsbelege und Beipackzettel

Ist die Wirksamkeit der Mittel bei Halsschmerzen und Halsentzündungen für Kinder belegt und überwiegt der Nutzen die Risiken? Dafür hat Professor Manfred Schubert-Zsilavecz vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt in medizinischen Literaturdatenbanken nach Studien gefahndet, diese ausgewertet und den Nutzen und die Risiken der Wirkstoffe und Mittel beurteilt.

Die Hilfsstoffe

In den Lutschtabletten, Gurgellösungen, Sprays und in dem Saft stecken etliche weitere Substanzen wie Füllstoffe, Süßstoffe, Aromen oder Alkohol. All diese Stoffe sind im Beipackzettel aufzuführen. Wir haben geprüft, ob Problemstoffe darunter sind.

Die Weiteren Mängel

Die Verpackungen ließen wir auf umweltschädliche Stoffe wie PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen prüfen. Zudem schauten wir ob überflüssige Zusätze auf den Verpackungen ausgelobt sind.

Die Bewertung

Halsschmerzen heilen in den meisten Fällen von allein aus. Mittel, für die es keine stichhaltigen Belege aus Studien gibt, können bestenfalls mit "mangelhaft" abschneiden. Weitere Notenabzüge gab es für problematische Hilfsstoffe wie den künstlichen Farbstoff Chinolingelb E 104 oder einem und mehr Volumenprozent Alkohol.

Die Testergebnisse Halsschmerzmittel gibt's in unserer App