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23.12.2017 | Puder ist zwar ein Klassiker in der Babypflege, er ist aber inzwischen in Verruf geraten. Was wirklich von Puder zu halten ist und wie die Produkte im Labortest abschneiden, erfährst Du im Test. So viel vorweg: Einen der Puder werten wir sogar wegen Verunreinigung mit Blei ab.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Wir haben elf Babypuder eingekauft, in den Drogeriemarktketten, im Supermarkt und im Onlineshop. 100 Gramm des günstigsten Puders kosten weniger als einen Euro, beim teuersten im Test schlagen 100 Gramm mit knapp fünf Euro zu Buche. Er ist dafür auch als Naturkosmetik zertifiziert.

Die Inhaltsstoffe

Parfüm im sensiblen Windelbereich finden wir problematisch. Wir haben die Babypuder einer umfangreichen Duftstoffanalyse unterzogen und auf Schwermetalle wie Blei und Nickel überprüfen lassen. Außerdem beauftragten wir ein Labor in den Pudern nach Verunreinigungen durch bestimmte quartäre Ammoniumverbindungen wie Benzalkoniumchlorid zu suchen. Letzteres ist ein Konservierungsmittel, das die Schleimhäute reizt und selbst allergisierend wirkt.

Die Weiteren Mängel

Damit es nicht zu Vergiftungsunfällen kommt, sollten die Verschlüsse kindersicher sein. Eine typische Unfallsituation ist auf dem Wickeltisch, wenn das Kind den Puder aus dem Regal zieht oder mit der Dose spielt während Mama oder Papa die volle Windel wechselt.

Die Bewertung

Blei hat aus unserer Sicht nichts in Produkten für Babys zu suchen. Wenn die Menge sogar als technisch vermeidbar gilt, werten wir deutlich ab.

Die Testergebnisse Babypuder gibt's in unserer App