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ÖKO-TEST Mai 2012
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ÖKO-TEST Mai 2012
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Das Testergebnis

Sicherheit und gute Rendite: Mit Banksparplänen für Kinder lassen sich - bei 150 Euro Sparbetrag und 18 Jahren Laufzeit - im besten Fall bis zu 47.018 Euro zusammensparen. Im schlechtesten Fall springen mit 33.906 Euro aber glatt 13.112 Euro oder fast 28 Prozent weniger heraus. Im günstigsten Fall erzielen Eltern bis zu 3,97 Prozent Rendite jährlich, bei Sparbeträgen bis maximal 50 Euro sind sogar bis zu 4,30 Prozent Zinsen drin. Zum Vergleich: Bundesschatzbriefe bringen derzeit nur 0,67 bis 0,83 Prozent.

Höheres Risiko, höhere Rendite: Fondssparpläne sind als Geldanlage für Kinder ideal, wenn das Geld für längere Zeit auf dem Konto liegen kann (zumindest zehn Jahre). Hier sind im gleichen Musterfall zwischen 48.734 bis 52.010 Euro angespartes Kapital drin. Dafür ist es nicht ausgeschlossen, dass die Kurse zeitweilig nach unten zeigen.

Kosten fressen den Anlageerfolg: Neben der Fondsauswahl beeinflussen vor allem die Kosten das Anlageergebnis. Schließen Eltern den Fondssparplan über die Hausbank ab, müssen sie meist den vollen Ausgabeaufschlag von fünf Prozent für den Fondskauf zahlen. Hinzu kommen Depotkosten und bisweilen noch eine Kontogebühr für den Sparplan, sodass unterm Strich meist nur ein Bruchteil der Fondsrendite auf dem Kinderdepot ankommt. In unserem Musterbeispiel können durch solche Zusatzkosten Jahr für Jahr bis zu 1,5 Prozentpunkte der jährlichen Fondsrendite verloren gehen. Bei Fondsvermittlern und Direktbanken gibt es Fondssparpläne für Kinder jedoch zu deutlich günstigeren Konditionen. So entfällt entweder die Depotgebühr oder es gibt einen kräftigen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Im günstigsten Fall bleibt das Juniordepot bis zum 18. Lebensjahr des Kindes sogar komplett kostenfrei.

Ideale Kombination von Sicherheit und Chancen: Das dringend benötigte Startkapital für die Kinder ausgerechnet den schwankenden Börsenerträgen anzuvertrauen ist allerdings nicht jedermanns Sache. Manchen Eltern raubt dann nicht nur der Nachwuchs, sondern auch das ständige Auf und Ab der Fondskurse den Schlaf. In solchen Fällen lohnt sich ein Anlagekompromiss. Wer auf den Aktienmarkt setzen, aber die Risiken eingrenzen will, teilt die Sparrate auf: Fließen zwei Drittel vom monatlichen Sparbetrag in einen sicheren und gut verzinsten Banksparplan und ein Drittel in einen Fondssparplan, steigen die Ertragschancen kräftig, ohne dass nennenswerte Verlustrisiken drohen. Im Gegenteil: Die Fonds könnten sogar dauerhaft im Minus liegen, ohne dass Sparer Geld verlieren. Denn bei diesem Anlagemix wird der Kapitalerhalt allein durch den Banksparplan gesichert. Der Fondssparplan erhöht lediglich die Chance auf Rendite. Die liegt - wenn alles gut geht - mit insgesamt 4,33 Prozent oder 48.683 Euro angespartem Kapital nach 18 Jahren glatte 0,4 Prozent jährlich höher als beim besten Banksparplan.



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Inhalt

» Kinder brauchen nicht nur Liebe. Sie kosten auch viel ...
» Das Testergebnis - Sicherheit und gute ...
» Ertrag unterhalb der Inflationsrate: Wer Wert ...
» Die gesetzlichen Vertreter haben bis zur ...
» Steuern sparen - Selbstverständlich können ...
» Die Beiträge für diesen Rundumschutz zahlen der ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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