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ÖKO-TEST Mai 2012
TestGeldanlagen für Kinder
Mäuse machen
Geldanlagen für Kinder



Kinder brauchen nicht nur Liebe. Sie kosten auch viel Geld. Denn neben Windeln, Schnuller und Babybrei müssen später Zahnspangen, Klassenreisen, der Führerschein, eine gute Ausbildung und womöglich noch das erste eigene Auto finanziert werden. Experten schätzen, dass ein Kind von der Geburt bis zum ersten eigenen Gehalt so viel kostet, wie ein Eigenheim. Bei solchen Aussichten kann Eltern schon mal schwindlig werden. Richtig teuer wird der Nachwuchs vor allem in der Ausbildungsphase. Ein Studium schlägt je nach Fachrichtung mit 25.000 bis 100.000 Euro zu Buche, Auslandsaufenthalte und Studiengebühren nicht eingerechnet.

Den meisten Eltern wird daher schon ziemlich früh klar: Wollen sie dafür sorgen, dass ihrem Nachwuchs später alle Türen offenstehen, müssen sie rechtzeitig anfangen zu sparen. Doch gerade in der Phase der Familiengründung ist die Haushaltskasse selten prall gefüllt. Das Startkapital für den Nachwuchs lässt sich aber auch mit kleinen Beträgen ansparen - vorausgesetzt die Eltern fangen früh genug an und legen regelmäßig etwas zurück. Um aus kleinen Beträgen den maximalen Ertrag bei geringem Risiko herauszuholen, kommt es aber auf die richtige Anlage an. Familien werden zwar von Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen gleichermaßen mit Offerten überschüttet. Hinter vielen Produkten mit putzigen Namen verbergen sich jedoch teure und unflexible Versicherungsprodukte, die den Sparvorgang mit Risikoschutz kombinieren. Das ist selten ein gutes Geschäft. Doch auch bei den Bank- und Fondssparplänen gibt es große Unterschiede.

ÖKO-TEST hat daher 37 Bankangebote von 28 Instituten sowie 26 Fondssparpläne von 17 Direktbanken, Onlinebrokern, Fondsvermittlern und Fondsgesellschaften unter die Lupe genommen. In allen Fällen handelt es sich um Sparangebote, die speziell auf die Geldanlage für Kinder zugeschnitten sind und bei denen der Sparvertrag auch auf den Namen des Kindes eröffnet werden kann.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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