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ÖKO-TEST Mai 2012
TestHausratversicherungen
Mehr Schutz lohnt
Hausratversicherungen


Schäden durch Rauch und Ruß: Starke Leistungen erbringen elf Tarife, darunter die Testsieger, weil Rauch- und Rußschäden erweitert versichert sind. Klassisch werden sie nur abgedeckt, wenn sie Folge eines Feuers in der Wohnung sind oder durch ein defektes Gerät entstehen, etwa einen Ofen. Dass sie andere Ursachen haben können, zeigt ein Fall in Düsseldorf. Dort zündeten Jugendliche Sperrmüll an, der an der Straße lagerte. Eine drei Meter hohe Stichflamme ließ gleich an zwei Wohnhäusern die Scheiben bersten und führte in den Wohnungen zu schweren Schäden. Nur Tarife, die Rauch und Ruß "ohne versicherten Brandherd" abdecken, zahlen in solchen Fällen.

Böse Überraschung bei Wertsachen: Für Schmuck und Wertsachen leisten alle getesteten Tarife mindestens 15.000 Euro. Allerdings nur, wenn sie sich "in geeigneter Verwahrung" befanden. Wurde der Schmuck nicht in den Tresor, sondern ins Badezimmer gelegt, zahlen leistungsschwache Tarife gerade einmal 5.000 Euro. Das kann angesichts des derzeitigen Goldpreises schnell zu wenig sein.

Extreme Preisunterschiede: Im Modellfall 1 zahlt der Kunde im günstigsten Tarif Hausrat der Hannoverschen (Note 3,92), gerade einmal 88 Euro pro Jahr. Demgegenüber verlangt die Generali für ihren Komfort Plus (Note 3,25) mit 296 Euro mehr als drei Mal so viel. Im Modellfall 2, eine Erdgeschosswohnung in Hamburg mit zusätzlichem Elementarschutz, kann rund 71 Prozent sparen, wer statt des Exklusiv VHB 2012 (Note 1,92) von der VPV für 707 Euro den Basic-Tarif der Janitos (Note 3,76) für rund 206 Euro pro Jahr kauft.

Leistung muss nicht teuer sein. Trotz bester Leistungen ist das Preisniveau der beiden Testsieger von Asstel und Medienversicherung insgesamt "niedrig".

Verweigerer und Nichtteilnehmer



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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