Startseite

Übersicht Kosmetik / Körperpflege / Mode
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Übersicht Seite 1/3 Eine Seite vor Ende
Ratgeber Kosmetik 12:2012 mit CD
TestAnti-Faltencremes
Falsche Versprechen
Anti-Faltencremes



Welche Frau über 40 wollte nicht aussehen wie Julia Roberts in der Werbung von Lancôme? Faltenlos strahlte "Pretty Woman" 2011 auf die Frauen herab - bis die britische Werbeaufsicht die Kampagne aus dem Hause L’Oréal für das Make-up Teint Miracle verbot, weil die Fotos zu stark retuschiert waren. Die Parlamentarierin Jo Swinson hatte sich bei den Aufsehern beschwert. In Zeiten steigenden Schönheitswahns und zunehmender Essstörungen erwecke die Werbung den Eindruck, das Produkt könne Wunder bewirken.

Glaubt man den vollmundigen Wirkversprechen, können Verbraucherinnen das auch von Antifaltencremes annehmen. "Die Haut wirkt sichtbar verjüngt. Reduziert die Faltentiefe und glättet" - mit solchen und anderen Aussagen wird auf vielen Produkten geworben. Mancher Hersteller legt sogar ein Faltenlineal bei, um den "messbaren" Erfolg abzubilden. Aber glauben Frauen wirklich, sich mit der passenden Creme ihre Falten wegcremen zu können? Laut Umfragen steht bei den Verbraucherinnen beim Kauf von Hautpflegeprodukten das Wohlgefühl im Vordergrund und weniger der unmittelbare kosmetische Effekt. Trotzdem müssen Kosmetikhersteller belegen können, was sie auf ihren Produkten versprechen. So verlangt es der Gesetzgeber, der irreführende Werbung zur Wirkung von Kosmetika verbietet.

Was darf in der Werbung behauptet werden? Damit befasst sich zurzeit auch eine Arbeitsgruppe der Europäischen Kommission. Im Rahmen der EU-Kosmetikverordnung sollen dort bis 2016 gemeinsame Kriterien für Werbeaussagen auf Kosmetika erarbeitet werden, um die Verbraucher vor Irreführung zu schützen. "In der derzeit vorliegenden Fassung ist eine Liste von übergeordneten Kriterien enthalten, die sich auf jegliche Werbeaussagen zu kosmetischen Mitteln beziehen", berichtet Dr. Jens Witte vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, der der Arbeitsgruppe angehört. Dabei geht es um die Einhaltung der Rechtsvorschriften und die Beibringung von Nachweisen, aber auch um Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Bei einer Fachtagung des BDIH machte Witte das an Beispielen fest: Die Hersteller sollten etwa auf übertriebene Wirkungen durch bearbeitete Bilder verzichten und ihre Aussagen anhand von Untersuchungen und publizierten Daten belegen können.



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

» Welche Frau über 40 wollte nicht aussehen wie Julia ...
» Wir wollten wissen, ob Antifaltenprodukte halten ...
» Was gut riecht, kann der Haut Probleme bereiten: ...

Anfang Übersicht Seite 1/3 Eine Seite vor Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Lippenstifte: Pigmentstörung
Testbericht
Friseur-Shampoos und -Haarpflegemittel: Nicht salonfähig
Testbericht
Shampoos, normales Haar: Voll normal
Testbericht
Naturkosmetik, Neuheiten: Alles im grünen Bereich
Testbericht
Naturkosmetik, Pseudo: Feigenblatt

Sandgestrahlte Jeans: Tödlicher Modetrend
Made in Germany: Mode aus deutschen Landen
Haarfarben: Natur auf dem Kopf
Schönheitsweisheiten: Stimmt es oder stimmt es nicht?
Vielmehr als nur Baumwolle

Leserfrage: UV-Schutz für gefärbte Haare?
Leserfrage: Trocknen von nassen Lederschuhen
Leserfrage: Japanische Kosmetika nach Fukushima
Leserfrage: Zähne
Leserfrage: Wimperntusche wechseln


 Kosmetik / Körperpflege / Mode
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Viele Duftstoffe ...
Auf dem Prüfstand: Der wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) hat der EU-Kommission empfohlen, die Regelungen für die Verwendung von Duftstoffen in Kosmetika deutlich zu verschärfen. » News lesen
Bioland wird modebewusst
Der Erzeugerverband Bioland arbeitet künftig mit der Augsburger Textilfirma Manomama zusammen. » News lesen
Nicht kaufen!
Mit seiner Common-Threads-Initiative lädt der Outdoor-Hersteller Patagonia zum sorgsamen Konsumieren ein. » News lesen
Erst Bedarf prüfen, ...
Das Umweltbundesamt rät, nicht vorschnell zu Imprägniersprays zu greifen. Die meisten sind giftig und werden in der Natur kaum abgebaut. » News lesen
EU schränkt Kosmetikwerbung ein
Viel zu dicht getuschte Wimpern oder eine komplett glatt gebügelte Haut haben in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen gesorgt. Nun will die EU Kosmetikwerbung einschränken. » News lesen
Die Kleiderbibliothek
Neuer Trend: In der Kleiderei im Hamburger Viertel St. Pauli kann frau Bekleidung leihen, die u.a. von Designern gespendet wurde. » News lesen
Biokreis Richtlinie für Leder
Die Anforderungen des Labels "Biokreis Richtlinie für Leder" gehen weit, sind aber längst nicht so detailliert wie die IVN-Richtlinien für Naturleder. Produkte nach den Biokreis-Richtlinien sind aber empfehlenswert. » News lesen
Aus für Tierversuche
Seit März 2013 sind Körperpflegeprodukte verboten, die an Tieren getestete Inhaltsstoffe enthalten. Das Verbot stand bis zuletzt auf der Kippe. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Haarfarben
Haarfarben - Der schönste Haarschmuck ist eine brillante Farbe. Mit synthetischen Farben lassen sich traumhafte Ergebnisse erzielen. Weniger traumhaft ist das, was in den chemischen Kolorationen steckt. Pflanzenhaarfarben sind deshalb die bessere Wahl. » Artikel lesen
Made in Germany
Made in Germany - Es gibt nicht viele Modeunternehmen, die hierzulande produzieren. Aber sie sind durchaus erfolgreich. Wir stellen einige Firmen vor, bei denen sie echte Mode "Made in Germany" bekommen. » Artikel lesen
Sandgestrahlte Jeans
Sandgestrahlte Jeans - Gebleichte Jeans gelten als schick und lässig. Doch für die Arbeiter in den Fabriken ist dieser Used Look tödlich. Das Sandstrahlverfahren, mit dem die Hosen künstlich altern, zerstört ihre Lungen. Die Textilindustrie führt die Produktion dennoch fort. » Artikel lesen
Achtung, Duftstoffe!
Achtung, Duftstoffe! - Ob Creme, Parfüm, Körperlotion oder Liftingserum - überall sind Duftstoffe im Spiel. Mit natürlichen, aus Pflanzen gewonnenen Aromen lässt sich der immense Bedarf schon lange nicht mehr decken. Daher steigen uns meist im Labor gemixte Düfte in die Nase. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main