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ÖKO-TEST April 2012
TestBlumenerde, torffrei
Der Mörder ist immer der Gärtner
Blumenerde, torffrei



Absurd: Verbrennen geht vor verwerten

Doch auch wenn deutschlandweit Verbraucher bereit wären, auf torffreie Produkte umzusteigen, gibt es eine schwierige Konkurrenzsituation: Viele Torfersatzstoffe oder deren Ausgangsstoffe stehen in direkter Konkurrenz zur energetischen Verwertung. Die Förderung der thermischen Verwertung von organischen Reststoffen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schafft ein Ungleichgewicht gegenüber der stofflichen Verwertung in der Humuswirtschaft. Der Bundesrat hat im Sommer 2011 dem Entwurf des EEG zugestimmt, den die Bundesregierung im Rahmen des Pakets zur "Energiewende" zuvor beschlossen und der Bundestag verabschiedet hatte. Die Bundesregierung unterstreicht damit ihren Willen, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland weiter auszubauen. Neben Windenergie soll Bio-Masse dabei einen wichtigen Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien liefern. Nach der politischen Entscheidung bleiben die im Gesetzesentwurf angelegten Vergütungsregelungen beim Einsatz fester Bio-Masse bestehen. Deshalb rechnet die Substratbranche bei Rindenhumus mit einer abnehmenden Verfügbarkeit wegen der zunehmenden thermischen Nutzung der Rinde, das Gleiche gilt für Holzfasern. Und aus Substratkompost wird in Bio-Gas-Anlagen Energie gewonnen. Das erhöht die Preise und reduziert die den Substrateherstellern zur Verfügung stehende Menge an Torfersatzstoffen.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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