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Ratgeber Bauen, Wohnen, Renovieren 14:2012 mit CD
TestWohngebäudeversicherungen
Leistung muss nicht teuer sein
Wohngebäudeversicherungen



Der ist mittlerweile für 50 Prozent aller Überschwemmungsschäden verantwortlich, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die finanzielle Absicherung gegen Überschwemmungsschäden ist aber leicht möglich. Dafür muss die Wohngebäude - und sinnvollerweise auch die Hausratversicherung - um eine Elementarschadensversicherung erweitert werden. Mit dem Hochwasser-Risiko-Analyse-Tool Zürs stellen die Versicherer fest, welche Häuser besonders von Überschwemmungen bedroht sind. Das gilt für alle, die in der Nähe von Flüssen wohnen. Hier kann das Haus nicht nur durch Starkregen nasse Füße bekommen, sondern auch wenn das Gewässer über die Ufer tritt. "Immerhin sind wir derzeit in der Lage, für über 98 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland Versicherungsschutz anzubieten", behauptet GDV-Sprecherin Katrin Rüter de Escobar.

Je näher man jedoch am Fluss wohnt, desto teurer wird die Versicherung. Viele Anbieter stiegen aber bei unserem Musterhaus in Dresden, das in der Risikostufe Zürs 3 liegt, bereits aus. Stufe 4 wird nur auf Anfrage und in der Regel mit einer hohen Eigenbeteiligung abgesichert.

Verweigerer und Nichtteilnehmer

Eine ganze Anzahl von Anbietern blieb unserem Test fern und verweigert die Datenlieferung. Dazu gehört auch die Münchener Allianz, ein regelrechtes Schwergewicht im Markt des privaten Immobilienschutzes. Dabei hatte das Unternehmen uns anfangs sogar Daten zugesandt. Die Prämien setzten jedoch eine dreijährige Bindung an die Allianz voraus. Als wir das reklamierten, stieg die Allianz ganz aus dem Test aus. Offener ist demgegenüber die NV Versicherung, die derzeit glaubt, keinen konkurrenzfähigen Tarif zu haben. Eine ganze Reihe von Anbietern entschuldigte die Nichtteilnahme am Test mit einer aktuellen Überarbeitung der Angebote. Dazu gehören der Direktversicherer Cosmos, die Nationale Suisse, die Nürnberger, die Ostfriesische Versicherungsbörse, die Provinzial Düsseldorf, die R+V und ihre Tochter, die Condor, sowie die SV Sparkassenversicherung und die Universa. Andere Anbieter verweigerten knallhart die Teilnahme, wie der Konzeptanbieter ASC, der "keine Zeit" hat oder die Finas, die ohne Interesse an einem Vergleich ist. Ohne Gründe sagten eine Teilnahme die Chartis, die Continentale und die Generali ab. Erst gar keine Reaktion zeigten Amex und Apella-Pool, Concept IF, HDI-Gerling, SHB und Syncro24. Die Kunden sollten einmal prüfen, ob sie bei diesen Hardlinern wirklich gut abgesichert sind. Unser Test bietet ja viele Alternativen.




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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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