Mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) eine ausführliche Broschüre über Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen herausgegeben mit Informationen zu den einzelnen Dämmmaterialien und den möglichen Anwendungsbereichen, die Anfang 2012 komplett aktualisiert wurde. Sie kann unter www.natur-baustoffe.info bestellt beziehungsweise heruntergeladen werden.
Der Gesamtverband der Dämmstoffindustrie hat die Initiative "Gut gedämmt - Geld gespart" ins Leben gerufen und informiert auf der Homepage www.gutgedaemmt-geldgespart.de über Klimaschutz, Dämmmaßnahmen und Einsparmöglichkeiten.
Sie suchen einen Energieberater in Ihrem Umkreis? Eine neue einheitliche Liste wird von der Deutschen Energie-Agentur (Dena) koordiniert und steht unter www.effizienzhaus-experten.de zur Verfügung.
Über möglicherweise infrage kommende Förderprogramme von Bund und Ländern informiert ÖKO-TEST auf der Internetseite www.fdb.oekotest.de unter dem Stichwort Förderratgeber. Über die Förderungen des Bundes können Sie sich direkt unter www.kfw-foerderbank.de umfassend informieren.
Kennzeichnung von Dämmstoffen
Jeder genormte Dämmstoff muss das CE-Kennzeichen tragen. Es bescheinigt, dass das Produkt eine europäische Norm erfüllt, nach der die Produkteigenschaften ermittelt worden sind. Dieses befindet sich entweder auf dem Produkt, dem Etikett oder der Verpackung. Produkte, für die es keine Produktnorm gibt - das gilt für einen Teil der Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen - benötigen eine Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung (abZ) und/oder eine Europäische Technische Zulassung (ETA). Für die Anwendung von Dämmstoffen mit einer ETA sind die nationalen Bauregeln und Baubestimmungen zu beachten.
Mit dem Ü-Zeichen bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den deutschen gesetzlichen Bestimmungen und bauaufsichtlichen Normen entspricht. Es garantiert, dass dies von einer unabhängigen und bauaufsichtlich anerkannten Prüfstelle fremdüberwacht wird.
Dämmstatts Cl 040 boratfrei
Im Rahmen des ÖKO-TEST Dachdämmstoffe 10/2009 wurde auch die Zellulose-Einblasdämmung Dämmstatts Cl 040 boratfrei getestet. Einziger Mangel: Der Dämmstoff gaste nach unseren Maßstäben zu viel flüchtige organische Verbindungen aus. Das Gesamturteil lautete deshalb "gut". Wir wollten das für die aktuelle Veröffentlichung noch einmal prüfen lassen, aber der Hersteller wollte uns keine Materialprobe mehr zur Verfügung stellen. Denn leider können wir diesen Dämmstoff nicht im Handel erwerben. Und auf unsere Anfrage, ob sich das Produkt zwischenzeitlich verändert hat, erhielten wir keine Antwort.
Dieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.
Informationen anzeigen
Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.
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