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ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2012
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Mit speziellen Zahnputzlernsets sollen Kinder schon früh an das Zähneputzen herangeführt werden.

Die Idee dahinter: Gegen Gegenstände, die sie sich selber in den Mund stecken, haben Kinder nichts einzuwenden, sondern finden sie besonders spannend. Die bald folgende Zahnbürste in der Hand der Eltern verliert dann hoffentlich ihren Schrecken.

Wegen dieser Vorteile hat Willi-Eckhard Wetzel, heute emeritierter Professor für Kinderzahnheilkunde an der Uni Gießen, den Herstellern vor 25 Jahren zugeraten, solche Produkte auf den Markt zu bringen. "Im vergangenen Jahrzehnt habe ich meine positive Einstellung dazu aber deutlich geändert", sagt der Experte für Zahnbürsten. "Ich bin Kunststoffteilen in Kindermündern gegenüber generell skeptischer geworden, weil man nie weiß, ob sie problematische Weichmacher oder andere gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten."

Wir wollten wissen, ob Zahnpflegelernsets frei von Schadstoffen sind und ob die Babyzahnbürsten eine kindgerechte Form und Borstenqualität bieten.

Das Testergebnis

Es ist unser erster großer Test dieser Produktgruppe und wir stellen fest: Da liegt vieles im Argen, sowohl was die Inhaltsstoffe als auch was die Gebrauchseignung betrifft. Nur zwei Sets sind "sehr gut". Alle anderen fallen mit "mangelhaften" und "ungenügenden" Ergebnissen durch.

"Das Ergebnis ist überdurchschnittlich schlecht im Vergleich zu meinen bislang durchgeführten Zahnbürstenstudien", wundert sich Professor Martin Jung, der an der Universität Gießen die Gebrauchseignung der zu den Sets gehörenden Zahnbürsten für uns untersucht hat. "Bei der Abrundung der Borstenenden fehlt es an der nötigen Sorgfalt." Scharfkantige oder spitze Borstenenden sind eine Verletzungsgefahr fürs Zahnfleisch. Beim Baby-Nova Zahnputzlernset ist sage und schreibe keine einzige der untersuchten Borsten von akzeptabler Qualität. Positiv überzeugen konnte in diesem Punkt nur die Zahnbürste aus dem MAM Learn to Brush Set.

Bei den Griffen haben die Hersteller mitgedacht und sie kindgerecht kompakt gestaltet. Von der Form der Zahnbürstenköpfe kann man das in einigen Fällen nicht behaupten: Bei der Nuby Zahnbürste 3m+ ist das Bürstenfeld schlicht zu groß für Babymünder. Weniger gravierende Kritikpunkte waren Bürstenköpfe, die nicht schräg abgewinkelt waren, um das Putzen der hinteren Seitenzähne zu erleichtern.

Hauptproblem bei den Inhaltsstoffen sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Im Reer Lern-Zahnbürstenset und im Babylove Zahnputzlernset von Dm hat das von uns beauftragte Labor unter anderem mehr als 200 Mikrogramm pro Kilogramm (µg/kg) der Verbindung Naphthalin nachgewiesen - und das in Mundstücken.

Im Beauty Baby Zahnputz-Lernset und im Babylove Zahnputzlernset wurden außerdem kürzerkettige Kohlenwasserstoffe nachgewiesen. Diese Mineralölbestandteile sind zuletzt als mögliches Problem in Lebensmitteln in den Fokus geraten. Quelle sind wahrscheinlich Druckerfarben in den Pappkartons. Kürzerkettige Kohlenwasserstoffe können vom Körper leicht aufgenommen werden und aus Tierversuchen ist bekannt, dass Mineralöle dieser Art im Körper gespeichert werden und zu Ablagerungen und Schäden von Organen führen können.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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