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ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2012
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Babynahrung, Baby- und Kindersäfte
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Babynahrung, Baby- und Kindersäfte

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ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2012
» Produkte anzeigen (12)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ J1201 ] anzeigen

Wir wollten genauer wissen, was in einem Babysaft steckt und haben zwölf Apfel- und Karottensäfte für Babys gekauft. Alle Säfte ließen wir umfangreich auf Schadstoffe untersuchen. Zudem haben wir bei Apfelsaft aus Konzentrat prüfen lassen, wie viel Eigenaroma in der Packung steckt.

Das Testergebnis

Die wenigsten Säfte sind top: Unter einem qualitativ hochwertigen Babyprodukt stellen wir uns etwas anderes vor. Nur vier Produkte können wir die Note "sehr gut" oder "gut" geben. Für manche Produkte summieren sich die Mängel sogar bis hin zu einem "ungenügend".

Im Alete Milder Apfel und im Milasan Apfel wurde das schädliche Halbmetall Arsen in einer Menge analysiert, die im Trinkwasser gerade noch erlaubt ist. In einem Mineralwasser, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ausgelobt ist, wäre diese Menge aber schon zu viel. In Äpfeln ist Arsen nur in viel geringeren Mengen zu erwarten. Daher liegt die Vermutung nahe, dass der Schadstoff aus dem Wasser kommt, mit dem das Konzentrat verdünnt wurde, oder auch aus Filtern gelöst wurde.

Benzol, Furan und Pestizide: Bei der Erhitzung von Karotten kann aus bestimmten natürlichen Inhaltsstoffen das giftige und krebserregende Benzol entstehen. Wie viel Benzol in einem Babysaft stecken darf, ist gesetzlich nicht geregelt. Deshalb haben wir uns an dem Grenzwert für Trinkwasser orientiert, der bei einem Mikrogramm pro Liter liegt. Weil man aber einen Karottensaft nicht wie Wasser trinkt, werten wir einen Benzolgehalt, der nur leicht über diesem Wert liegt, nur um eine, einen Wert deutlich darüber, nämlich über drei Mikrogramm pro Liter, um zwei Noten ab. Furan, das ebenfalls bei der Erhitzung von Karotten entstehen kann, haben wir in allen Karottensäften gefunden, allerdings nur in ganz geringen Spuren. Pestizide steckten nicht einmal in Spuren in den untersuchten Babysäften.

Kaum Aroma im Saft: Was ist ein Saft? Die Fruchtsaftverordnung hat das genau festgelegt - auch für Säfte, die aus Konzentrat hergestellt werden: Demnach darf ein Saft aus Konzentrat einem direkt gepressten Saft qualitativ nicht nachstehen. Das heißt: Gehen natürlich im Saft steckende Aromen beim Konzentrieren verloren (was ganz normal ist), müssen auch später wieder natürliche Fruchtaromen zugefügt werden. Interessanterweise fand das von uns beauftragte Labor aber in fast allen Apfelsäften weit weniger Aroma als man in einem ordentlich rearomatisierten Saft erwarten müsste. Unserer Ansicht nach sollte auch ein Babysaft alle wesentlichen Bestandteile eines Saftes enthalten. Vor allem die natürlichen Fruchtaromen - die teuersten aller Bestandteile.

Saft enthält von Natur aus Zucker. Darauf weisen die Hersteller auch hin. Auch entsprechende Warnhinweise, dass Dauernuckeln zu Zahnschäden führen kann, haben alle Hersteller ausgewiesen.

Werbung mit Selbstverständlichkeiten: Auf zehn von zwölf Testprodukten prangten Hinweise wie "Ohne Farbstoffe und/oder Konservierungsstoffe und/oder künstliche Aromen und/oder Verdickungsmittel laut Gesetz". Warum wohl? Klar, damit soll Eltern vorgegaukelt werden, dass der Saft besonders gut ist. All diese Stoffe erlaubt der Gesetzgeber in Babysaft aber ohnehin nicht. Bei uns gibt es für die Auslobung von Selbstverständlichkeiten Punktabzug.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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