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ÖKO-TEST Dezember 2011
TestAuszahlpläne
Mehr Geld im Alter
Auszahlpläne



So viel ist sicher: Die gesetzliche Rente reicht im Alter nicht aus. Durchschnittlich 985 Euro im Monat erhält derzeit ein männlicher Rentner aus den alten Bundesländern. Rentnerinnen müssen sich sogar mit nur 490 Euro begnügen. Dennoch müssen die Ruheständler von heute den Gürtel keinesfalls immer enger schnallen. Viele Bundesbürger verfügen zu Beginn des Ruhestands über einen größeren Betrag, aus dem sie ein Zusatzeinkommen beziehen können. Häufig stammt das Geld aus einer Lebensversicherung, manchmal aus einem Erbe oder dem Verkauf des eigenen Betriebs oder einer Eigentumswohnung.

Die Versicherungsbranche bietet Ruheständlern in spe in solchen Fällen gerne eine private Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag mit Sofortauszahlung an. Das Problem: Die anfänglichen Renten aus den Versicherungspolicen sind meist mager und werden erst im Lauf der Jahre durch die Überschüsse peu à peu erhöht. Das entspricht aber nicht dem Bedarf. Viele Rentner und Pensionäre wollen zu Beginn des Ruhestands lieber mehr Geld in der Haushaltskasse haben als später. Denn während des Erwerbslebens werden viele Konsum- und Freizeitwünsche, wie Reisen und Hobbys, aus Zeitmangel auf das Rentenalter verschoben. Das alles können sie aber nur nachholen, solange sie noch aktiv und gesund sind. Kurz: Sie benötigen zu Beginn des Ruhestands mehr Geld als später. Im hohen Alter würde ihnen dagegen oft eine niedrigere Rente genügen, die muss nur - unabhängig vom erreichten Alter - absolut sicher sein.

Andere benötigen das Geld aus der Lebensversicherung oder dem Erbe nicht für den Ruhestand, sondern für die Zeit davor. Sie wollen einnahmeschwache Phasen bis zum Rentenbeginn überbrücken oder finanzielle Engpässe wegen Altersteilzeit für ein paar Jahre ausgleichen. Wieder andere benötigen das Geld gar nicht für sich selbst, sondern für ihre Kinder oder Enkel. Sie suchen nach einer Anlage, um deren Studium oder Ausbildung mit einem festen Monatsbeitrag zu finanzieren. Für all diese Fälle sind sogenannte Bankentnahme- oder Auszahlpläne ideal. Denn mit Auszahlplänen können sich Anleger ihr verzinstes Kapital in festen Monatsraten überweisen lassen. Wie lange das Geld reichen soll bzw. wie hoch der monatliche Entnahmebetrag sein soll, können sie dabei frei entscheiden.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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