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Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen 9: 2011 mit CD
» Produkte anzeigen (261)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ N1190 ] anzeigen

Rund 24 Millionen Menschen in Deutschland haben keine private Haftpflichtversicherung. Doch Sparen ist hier total falsch. Hohe Schäden können in den Ruin führen. Wer andere schädigt, muss nämlich zahlen. So will es das Gesetz. Einstehen muss der "Täter" mit seinem gesamten Vermögen - dem jetzigen und dem zukünftigen. Lebenslang. Selbst wenn nur eine Unachtsamkeit schuld war. Dieses Risiko sollte also unbedingt versichert werden. Entgegen ihrem Namen ist die Privathaftpflicht allerdings vollkommen freiwillig.

Es geht um den Existenzschutz, wie zwei Fälle aus der Praxis zeigen. Vier Kinder zündeten gemeinsam - fasziniert vom Feuer - auf einem Bauernhof einen kleinen Strohballen an. Als sich das Feuer blitzschnell ausweitete, suchten die Pennäler im Alter von 12 bis 14 Jahren ihr Heil in der Flucht. Die Wirtschaftshalle brannte bis auf die Grundmauern nieder. Traktoren und weiteres landwirtschaftliches Gerät wurde zerstört. Der Feuer- und Sachversicherer des Landwirtes musste einen Schaden von 2,25 Millionen Euro zahlen, den er sich auf Heller und Pfennig bei den Tätern einklagte. Glücklicherweise waren die Eltern der jugendlichen Brandstifter haftpflichtversichert. Somit blieb allen Beteiligten nur der Schock.

Viel schlechter erging es einem Partygast auf einem Grillfest. Als das Grillfeuer zu erlöschen droht, schüttet der Gastgeber kurzerhand Spiritus auf die heißen Kohlen. Als dadurch eine Stichflamme entstand, warf der Hobbykoch die Flasche im hohen Bogen weg und traf mit dem Molotowcocktail einen Gast im Gesicht. Mit schweren Verbrennungen muss der per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden. Trotz mehrerer Rehaversuche konnte die Arbeitsfähigkeit des Mannes nicht mehr hergestellt werden. Verdienstausfall, Schmerzensgeld, Haushaltshilfe und Heilbehandlungskosten beliefen sich auf mehrere Millionen Euro.

Wichtig: Bei der privaten Haftpflichtversicherung geht es nicht um den Rotweinfleck im Abendkleid oder die zerstörte Vase des Nachbarn. "Solche Schäden kann doch jeder aus eigener Tasche zahlen", sagt Theo Sieven, Versicherungsberater aus Aachen. Es geht um Menschen, die so schwer geschädigt werden, dass sie ihr Leben lang behindert bleiben. Es geht um Kinder, die zündeln und dabei Haus und Hof der Nachbarn in Schutt und Asche legen. Es geht um Millionen von Euro, um Schäden, die für jeden den Ruin bedeuten. Einen Versicherungsschutz von drei Millionen Euro, wie ihn der Bund der Versicherten empfiehlt, hält Experte Sieven daher für zu gering. "Fünf Millionen Euro sollten es schon sein." Andernfalls besteht bei Megaschäden noch immer die Gefahr, dass am Versicherten etwas hängen bleibt.



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Inhalt

» Rund 24 Millionen Menschen in Deutschland haben keine ...
» Es geht nicht um Rotweinflecken auf dem ...
» Teurer sind in der Regel Policen, die keine ...
» Noch günstiger sind Tarife für Neueinsteiger ...
» Vergeben wurden übrigens nur vier Ränge. Grund: ...
» Adresse - Der ehrenamtliche Schlichter, der ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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