Startseite

Übersicht Geld / Recht / Versicherungen
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Übersicht Seite 1/16 Eine Seite vor Ende
Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen 9: 2011 mit CD
TestGrüne Geldanlagen
Blumige Geschäfte
Grüne Geldanlagen

Nachhaltige Fonds werden umweltbewussten Anlegern gern als saubere Investments offeriert, durch die sich Geld und Moral verbinden lassen. Doch viele enthalten Aktien von Atomfirmen, Rüstungskonzernen und Umweltsündern. Nur fünf von 71 untersuchten Fonds bieten Anlegern ein wirklich dunkelgrünes Depot.


Grüne Geldanlagen sind gefragt. Immer mehr Anleger achten nicht mehr allein auf die Rendite. Sie wollen bei ihren Investments auch Kriterien wie soziale Lebensqualität, Umweltbewusstsein, Transparenz, Ehrlichkeit, Gemeinsinn und Sicherheit berücksichtigt sehen. Noch ist der Markt für Anlagen, die nach den Kriterien Umweltschutz, Soziales und gute Unternehmensführung (englisch: Environment, Social, Governance, kurz ESG) verwaltet werden, zwar vergleichsweise klein.

Doch die Wachstumsraten zeigen eine beachtliche Dynamik. So hat sich das Volumen nachhaltiger Investments in Europa nach Angaben des European Sustainable and Responsible Investmentforum (Eurosif) seit 2008 von 2,7 auf 5 Billionen Euro fast verdoppelt. Das entspricht einem Wachstum von stolzen 87 Prozent. "Die anhaltende Finanzkrise und Desaster wie die Umweltkatastrophe um Deepwater Horizon im Golf von Mexiko haben viele Investoren wachgerüttelt", analysiert Eurosif die Zahlen aus 2010. Aktuell könnte die Branche noch einen weiteren kräftigen Schub erleben. Die atomare Katastrophe nach dem schweren Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami in Japan wird zweifelsfrei das Bewusstsein für die Bedeutung von Umweltschutz und Sicherheit weiter schärfen.

Schon im Vorfeld der Ereignisse wäre allerdings jeder zweite Bundesbürger bereit gewesen, ein nachhaltiges Anlageprodukt zu kaufen. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Umfrage durch You GovPsychonomics. Zwei Drittel aller umweltbewussten Anleger wären sogar bereit, auf ein bisschen Gewinn zu verzichten, wenn das Geld wirklich sauber angelegt wird, so eine Umfrage von Union Investment. Das müssen sie aber gar nicht. Von 36 Studien aus verschiedenen Zeiträumen belegen nach Angabe der Beratungsgesellschaft Mercer 20 ganz klar, dass Wertpapiere von nachhaltigen Unternehmen und Staaten nicht schlechter abschneiden als der Gesamtmarkt. Im Gegenteil. Je pingeliger die Nachhaltigkeitskriterien, desto besser die Anlageergebnisse.



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

Anfang Übersicht Seite 1/16 Eine Seite vor Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Geldanlagen für Kinder: Mäuse machen
Testbericht
Autoversicherungsportale
Testbericht
Fahrradversicherungen: Rundumschutz oder Klassiker?
Testbericht
Wohngebäudeversicherungen: Leistung muss nicht teuer sein
Testbericht
Geldanlage für Kinder: Mäuse machen

Rente mit 67: Durchhalten lautet die Parole
Schutz vor Enteignung
Grundeinkommen: Gleiches Geld für alle
Außergerichtliche Streitbeilegung
Versicherungen: Die richtige Absicherung

Leserfrage: Schutz vor Elektrosmog absetzen?
Leserfrage: Eigene Produkte beim Friseur
Leserfrage: Umzug
Leserfrage: Sonnenschutz bei Dachfenstern
Leserfrage: Fahrräder parken


 Geld / Recht / Versicherungen
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Rote Karte für Schluckspechte
Urteil: Ein Autokäufer kann sein Geld zurückverlangen, wenn sein Neuwagen zehn Prozent mehr Sprit verbraucht als im Prospekt angegeben. » News lesen
Ärmere Riester-Sparer
Die Allianz darf ärmere Riester-Kunden nicht mit geringerer Überschussbeteiligung abspeisen als Besserverdienende. » News lesen
Neuer Griff in die Taschen der Versicherten
Die Versicherungsbranche will nicht nur die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven kürzen, sie will die Versicherten jetzt auch an möglichen stillen Lasten beteiligen. Axel Kleinlein warnt vor dem erneuten Griff in die Taschen der Kunden. » News lesen
Ein EU-Abgeordneter hat gezählt
Wer macht die Gesetze? Die Politik? Oder doch die Lobbyisten? Der EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin hat nach 24 Monaten den Druck auf ihn bilanziert. » News lesen
Riester-Bausparverträge
Riester-Bausparverträge: Das von ÖKO-TEST entwickelte Modell zur Führung des Wohnförderkontos finden Sie hier. » News lesen
Gewinne aus Solaranlagen
Gewinne aus Solaranlagen können die Rente drücken. Betroffen sind vor allem Rentner, die frühzeitig in den Ruhestand gehen. » News lesen
Familienpflegezeit bisher ein Flop
Die 2012 eingeführte Familienpflegezeit stößt auf wenig Gegenliebe. Gerade mal 135 Unternehmen stellten Anträge, so eine Statistik des Bundesfamilienministeriums. » News lesen
Deutsche Bank spekuliert weiter
Die Deutsche Bank will wieder mit Lebensmitteln spekulieren. Hilfsorganisationen und Umweltschützer sind entsetzt. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Social Shopping
Social Shopping - Online einkaufen und gleichzeitig für einen guten Zweck spenden - Social-Shopping-Portale machen’s möglich. Doch diese Form des Spendens ist umstritten: Oft bleibt unklar, wie viel Geld wirklich in soziale Projekte fließt. » Artikel lesen
Grundeinkommen
Grundeinkommen - Faulenzerprämie oder dringend notwendiger Start in eine veränderte Arbeitswelt? Über das bedingungslose Grundeinkommen, ausgezahlt an jeden Bürger vom Baby bis zum Greis, wird engagiert gestritten. » Artikel lesen
Versicherungen
Versicherungen - Im Schnitt gibt jeder Deutsche pro Jahr rund 1.800 Euro für Versicherungen aus. Aber nicht jede Police ist unbedingt notwendig. ÖKO-TEST bringt Licht in den Dschungel der Versicherungstarife. » Artikel lesen
Konsumentenkredite
Konsumentenkredite - Ob nun das Auto oder der große Flachbildschirm – Neuanschaffungen werden heute gerne über einen Kredit finanziert. Längst verleiten MediaMarkt, Ikea & Co. mit ihren Null-Prozent-Angeboten dazu, sorglos shoppen zu gehen. Experten aber warnen. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main