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Ebenfalls ohne Begründung abgesagt haben: Aachen Münchner, Basler, Concordia, HDI-Gerling, Heidelberger Leben, Iduna Leben, Mecklenburgische, Münchener Verein, Nürnberger, Swiss Life, Stuttgarter, VGH, Württembergische.

Die AXA, die Deutsche Ärzteversicherung und die DBV Deutsche Beamtenversicherung sagten ab, weil auch sie die "Berechnungsanforderungen", sprich die Rückdatierung auf den Jahresbeginn nicht erfüllen konnten. Die Barmenia Versicherung sagte aus "unternehmenspolitischen Gründen" ab. Die Generali lehnte ab, weil sich der Rechnungszins 2012 ändert. Deshalb seien die Informationen "nicht mehr lange aktuell". Die Verträge dieser Anbieter konnte ÖKO-TEST im Testzeitraum leider nicht verdeckt erheben.

Kommentar

ÖKO-TEST Finanzexpertin

Barbara Sternberger-Frey

Der Test und die Folgen

Der Test zeigt deutlich: Die Anbieter informieren nicht korrekt und tricksen bei den Kosten. Konsequenzen müssen sie bislang aber kaum befürchten. Der Verbraucher kann den Kostenausweis weder nachprüfen noch zu hohe Kosten zurückfordern. Wenn wichtige Angaben im Angebot fehlen, wie das Garantiekapital, kann er höchstens noch einen Monat nach der ersten Beitragszahlung vom Vertrag zurücktreten. Mehr bleibt nicht. Erkennt er erst später, dass er beim falschen Anbieter gelandet ist, kommt er oft nur mit hohen Kosten aus dem Vertrag wieder heraus. Doch verbranntes Kapital bei der Altersvorsorge können sich weder Verbraucher noch der Staat leisten. Deshalb ist jetzt der Gesetzgeber gefordert. Er muss dringend dafür sorgen, Verbraucher vor den aufgedeckten Praktiken zu schützen. Das bedeutet: Er muss nicht nur für mehr Transparenz bei den Kosten und Angaben sorgen, sondern den Anbietern klare und unmissverständliche Vorgaben für den Ausweis der garantierten Leistung, für die Kostenangaben sowie für die Modellrechnungen machen, die den Vertragsverlauf sowie Chancen und Risiken der Produkte aufzeigen sollen. Überhöhte Kosten müssen zudem gedeckelt und die Ungleichbehandlung der Kunden bei den Überschüssen verboten werden. Die wohl wirksamste Waffe gegen zu teure und intransparente Produkte wäre zudem das Vorsorgekonto, das die Verbraucherkommission Baden-Württemberg schon seit einem Jahr fordert. Die Verbraucherministerkonferenz der Länder hat die Bundesregierung im Herbst vergangenen Jahres aufgefordert, die Einführung dieses Modells zu prüfen. Doch bislang ist leider noch nichts passiert.



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Inhalt

» Eigentlich sollten alle Riester-Sparer schon aus dem ...
» Das Ergebnis zieht einem die Schuhe aus und ...
» Die Anbieter können die Aufregung indes ...
» Elf der 30 untersuchten Versicherer geben zwar ...
» So viel Verbraucherfreundlichkeit ist bei den ...
» Bleibt noch die Frage: Was bringen ...
» Ebenfalls ohne Begründung abgesagt haben: Aachen ...
» Die Ausreden der Anbieter - ÖKO-TEST ...
» Anbieter wie die LV von 1871 meinen sogar, dass ...
» Die Skandia wiederum schreibt uns, sie weise das ...
» Kniffeliger als jede Denksportaufgabe wird es ...
» Kein Wunder daher, dass die Allianz bei unserem ...
» Verschleiern: Meisterhaft darin ist der ...
» Vergessen: Manche Kostenblöcke werden im Angebot ...
» Verkleinern: Die Stuttgarter Versicherung zum ...

Ergänzung

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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