Startseite

Übersicht Geld / Recht / Versicherungen
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Eine Seite zurück Seite 9/11 Eine Seite vor Ende
Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen 9: 2011 mit CD
TestAuszahlpläne
Mehr Geld im Alter
Auszahlpläne


Bleibt die Frage, welches Produkt dem 65-Jährigen die höhere Rente bringt. ÖKO-TEST hat einmal nachgerechnet und den Bankauszahlplan der Bausparkasse Mainz jeweils einer Sofortrente von einem preisgünstigen und einem teuren Versicherer gegenübergestellt - und dabei sogar die steuerliche Belastung berücksichtigt.

Das Ergebnis

Die Garantierente vom Versicherer ist vergleichsweise gut. Sie liegt mit 407,50 Euro bei einem preisgünstigen Versicherer und 365 Euro bei einem teuren Versicherer höher als der Betrag, den der Anleger bei unverzinster Verrentung seines Anlagebetrags erzielen könnte. Beim Auszahlplan ist dem Anleger aber dank festem Zinssatz auch der Zinsertrag sicher. Unterm Strich bringt er daher auch nach Steuern eindeutig mehr Ertrag als die Rente - zumindest bei einer Anlage für 20 oder 25 Jahre. Denn hier zahlt die Bausparkasse dem Anleger mit rund 574 Euro (Vertrag mit 20 Jahren Laufzeit) bzw. 503 Euro (Vertrag mit 25 Jahren Laufzeit) eindeutig die höhere Nettorente.

Wird der Anleger tatsächlich 95, stellt ihm der Topversicherer mit 524 Euro zwar mehr Rente in Aussicht als die Bausparkasse, die netto nur 461,22 Euro pro Monat zahlt. Allerdings darf man nicht vergessen, dass der 65-jährige mit der Rente aus dem Auszahlplan dank Festzins verlässlich kalkulieren kann. Die Überschussrente vom Versicherer ist dagegen das Ergebnis einer unverbindlichen Hochrechnung möglicher Erträge. Sie kann auch niedriger ausfallen aus prognostiziert - eine bittere Erfahrung, die viele Versicherungskunden in den letzten zehn Jahren machen mussten.

Unterm Strich bringt der Auszahlplan daher mehr Ertrag. Das gilt jedenfalls für Durchschnittsbürger, die keine Methusalems in der Familie haben und daher nur von einer durchschnittlichen Lebenserwartung ausgehen.

Darauf müssen Sie achten

Die Zinsen: Bei den meisten Bankauszahlplänen ist der Zins für die Dauer der vereinbarten Laufzeit fest garantiert. Anleger wissen daher genau, mit welchem Betrag sie monatlich rechnen können. Einige wenige Anbieter bieten aber auch Auszahlpläne mit Kapitalverzehr auf Basis variabler Zinsen an. Bei einer extremen Niedrigzinsphase laufen Anleger hier Gefahr, dass die Monatsraten sinken. Darüber hinaus haben längst nicht alle Anbieter den Zinssatz ihres Auszahlplans fest an einen Referenzzins gebunden. Das gilt vor allem für Versicherer, wie die Hannoversche, die neuerdings ebenfalls mit Auszahlplänen um die Kunden fälliger Lebensversicherungen konkurrieren. Deshalb gilt: Angebote mit hohem Festzins bevorzugen.



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

Anfang Eine Seite zurück Seite 9/11 Eine Seite vor Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Geldanlage für Kinder: Mäuse machen
Testbericht
Riester-Renten: Weniger Leistung, mehr Risiko
Testbericht
Sterbegeldversicherungen: Genug Geld für den letzten Weg?
Testbericht
Hausratversicherungen: Mehr Schutz lohnt
Testbericht
Photovoltaikversicherungen

Versicherungen: Die richtige Absicherung
Social Shopping: Klicken, kaufen und Gutes tun
Der erfasste Bürger: Der Handel mit meinen Daten
Rente mit 67: Durchhalten lautet die Parole
Schutz vor Enteignung

Leserfrage: Fahrräder parken
Leserfrage: Adoptivkinder vom Gesetzgeber gleichgestellt
Leserfrage: Vor der Ehe für Klarheit sorgen
Leserfrage: Umzug
Leserfrage: Beim Musikhören auf dem Rad entscheidet Lautstärke


 Geld / Recht / Versicherungen
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Ärmere Riester-Sparer
Die Allianz darf ärmere Riester-Kunden nicht mit geringerer Überschussbeteiligung abspeisen als Besserverdienende. » News lesen
Neuer Griff in die Taschen der Versicherten
Die Versicherungsbranche will nicht nur die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven kürzen, sie will die Versicherten jetzt auch an möglichen stillen Lasten beteiligen. Axel Kleinlein warnt vor dem erneuten Griff in die Taschen der Kunden. » News lesen
Ein EU-Abgeordneter hat gezählt
Wer macht die Gesetze? Die Politik? Oder doch die Lobbyisten? Der EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin hat nach 24 Monaten den Druck auf ihn bilanziert. » News lesen
Riester-Bausparverträge
Riester-Bausparverträge: Das von ÖKO-TEST entwickelte Modell zur Führung des Wohnförderkontos finden Sie hier. » News lesen
Gewinne aus Solaranlagen
Gewinne aus Solaranlagen können die Rente drücken. Betroffen sind vor allem Rentner, die frühzeitig in den Ruhestand gehen. » News lesen
Familienpflegezeit bisher ein Flop
Die 2012 eingeführte Familienpflegezeit stößt auf wenig Gegenliebe. Gerade mal 135 Unternehmen stellten Anträge, so eine Statistik des Bundesfamilienministeriums. » News lesen
Deutsche Bank spekuliert weiter
Die Deutsche Bank will wieder mit Lebensmitteln spekulieren. Hilfsorganisationen und Umweltschützer sind entsetzt. » News lesen
Streit vertagt
Der Streit um Hilfen für die Versicherungsbranche ist vertagt. Die Konzerne wollen sich ein Milliardenpolster sichern, um für niedrige Zinsen gerüstet zu sein. Völlig unnötig. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Social Shopping
Social Shopping - Online einkaufen und gleichzeitig für einen guten Zweck spenden - Social-Shopping-Portale machen’s möglich. Doch diese Form des Spendens ist umstritten: Oft bleibt unklar, wie viel Geld wirklich in soziale Projekte fließt. » Artikel lesen
Grundeinkommen
Grundeinkommen - Faulenzerprämie oder dringend notwendiger Start in eine veränderte Arbeitswelt? Über das bedingungslose Grundeinkommen, ausgezahlt an jeden Bürger vom Baby bis zum Greis, wird engagiert gestritten. » Artikel lesen
Versicherungen
Versicherungen - Im Schnitt gibt jeder Deutsche pro Jahr rund 1.800 Euro für Versicherungen aus. Aber nicht jede Police ist unbedingt notwendig. ÖKO-TEST bringt Licht in den Dschungel der Versicherungstarife. » Artikel lesen
Konsumentenkredite
Konsumentenkredite - Ob nun das Auto oder der große Flachbildschirm – Neuanschaffungen werden heute gerne über einen Kredit finanziert. Längst verleiten MediaMarkt, Ikea & Co. mit ihren Null-Prozent-Angeboten dazu, sorglos shoppen zu gehen. Experten aber warnen. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main