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Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen 9: 2011 mit CD
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Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen 9: 2011 mit CD
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Im Gegenzug kaufen sich die Senioren eine lebenslange Rente ein (311,32 Euro im Musterfall), die aber nur bis zur statistischen Lebenserwartung des jüngeren Ehepartners, meist der Ehefrau, abgesichert ist. Im Musterfall gibt es die Monatsrente daher maximal bis zum 91. Lebensjahr. Lebt das Paar länger, kann es zwar noch weitere fünf Jahre mit der Rückzahlung des Kredits warten. In dieser Zeit fließt aber keine Zusatzrente mehr. Anschließend besteht alternativ die Möglichkeit, die Immorente durch ein tilgungsfreies Darlehen zum gleichen Zinssatz zu ersetzen. Hier werden aber laufende Zinszahlungen fällig.

Die Kieler Förderrente ist zudem nicht ganz risikolos. Denn die Eigentümer oder notfalls ihre Erben haften mit dem gesamten Vermögen, falls das Darlehen am Ende höher ist als der Verkaufserlös der Immobilie. Der Fall ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. "Durch die vorsichtige Bewertung der Immobilie haben wir dieses Risiko aber weitgehend ausgeschaltet, versichert IBSH-Experte Fragel. Dennoch gilt: Schlimmstenfalls bleibt den Kindern nur die Möglichkeit, das Erbe auszuschlagen. Ganz anders dagegen bei der Münchner Immokasse. Bei ihr muss nur die Immobilie als Pfand für das Darlehen herhalten - auch wenn die Rentner uralt werden und der Kredit längst den Immobilienwert übersteigt. Doch dieses Risiko ist in den Konditionen eingepreist.

Auch bei der Stiftung Liebenau ist das Langlebigkeitsrisiko einkalkuliert. Unterm Strich muss daher auch die Zustifterrente teuer erkauft werden, obwohl weder Zinsen noch Stundungs- oder Bearbeitungsgebühr anfallen. Doch mit der Unterschrift unter den Kaufvertrag verlieren die Senioren nicht nur das Eigentumsrecht an der Immobilie, sondern auf einen Schlag rund 30 Prozent des Vermögens - für Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Wertgutachten sowie für einen kräftigen Sicherheitsabschlag (25 Prozent). Verrentet werden daher nur rund 70 Prozent des von einem Sachverständigen geschätzten Immobilienwerts. In unserem Musterfall würde das 70-jährige Ehepaar dafür eine lebenslange Monatsrente von 300 Euro erhalten. Tragen sie weiterhin die Instandhaltungskosten, sind 550 Euro Monatsrente drin. Die fließt auch weiter, wenn das Paar vorzeitig auszieht. Im Todesfall wird ein etwaiger verbleibender Restwert aus dem Wohnrecht an die Erben ausgezahlt. Doch Fakt ist: Bleiben die Senioren nur noch wenige Jahre in dem Häuschen oder sterben sie früh, machen sie im Vergleich zur Umkehrhypothek ein schlechtes Geschäft. Dafür bekommen sie umso mehr Rente, je älter sie werden.



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Inhalt

» Das eigene Haus gilt den meisten Deutschen als ...
» Neuerdings gibt es aber auch andere Lösungen. ...
» In den USA und England ist diese Form des ...
» Bei der IB-Immobilienrente der Investitionsbank ...
» Wer eine lebenslange Zusatzrente sucht, sollte ...
» Leibrentenmodelle sind vereinzelt aber auch bei ...
» Eine weitere Option zur Immobilienverrentung hat ...
» Die erste Enttäuschung, die potenzielle ...
» 311 Euro Rente für ein 300.000 Euro teures Haus? ...
» Läge das Haus in einer Kleinstadt, in ländlicher ...
» Die Immokasse verlangt für ihr Darlehen zum ...
» Bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein ...
» Im Gegenzug kaufen sich die Senioren eine ...
» Bei der Hausstifter-Rente der Caritas fließt die ...
» Doch Vorsicht: Die Zinsen sind beim ...
» Doch wenn die Senioren den Kreditbetrag in einen ...
» Rentenhypothek - Rentenhypotheken sind ganz ...
» Grundstücksverkauf gegen Erbpacht - Wer nur ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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