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Ratgeber Rente, Geld, Versicherungen 9: 2011 mit CD
TestImmobilienrenten
Das Eigenheim als Geldquelle
Immobilienrenten



Das eigene Haus gilt den meisten Deutschen als verlässlichste Form der Altersvorsorge. Rund 63 Prozent der Bundesbürger setzen laut einer Postbankstudie von Ende 2010 darauf. Mietersparnis und gesetzliche Rente allein reichen aber nur selten, um im Alter den gewohnten Lebensstandard zu halten. Das gilt vor allem für Ruheständler, die jahrzehntelang jeden Cent in die eigene Immobilie gesteckt haben. Dann ist das Eigenheim zu Rentenbeginn zwar schuldenfrei, doch zusätzliches Vermögen ist oft nicht vorhanden. Auch viele Freiberufler und Gewerbetreibende haben ihr Geld in die eigene Immobilie gesteckt, dafür aber nicht selten die sonstige finanzielle Absicherung im Alter vernachlässigt. Kurz: Sie sind zwar vermögend, aber trotzdem knapp bei Kasse.

Nach Angaben des Verbands öffentlicher Banken besitzen rund eine Million Bundesbürger im Alter zwischen 55 und 69 Jahren eine Immobilie im Wert von mehr als 100.000 Euro. Zudem haben sie Zeit für Reisen, Hobbys und Familie. Aber die Geldmittel sind knapper als sie dachten. Bei jedem vierten Eigentümerhaushalt über 65 liegt die Monatsrente unter 1.150 Euro. Zehn Prozent aller Ruheständler müssen gar mit 870 Euro im Monat auskommen. Bei knappem Budget können schon steigende Nebenkosten die Haushaltskasse der Rentner über Gebühr belasten, von zusätzlichem Geldbedarf für einen altersgerechten Umbau der Immobilie, die Beschäftigung eines Pflegedienstes oder schlicht einer Putzhilfe sowie dem Wunsch nach etwas Luxus im Alter, wie Wellnessreisen oder teure Hobbys, ganz zu schweigen.

Der einfachste Weg zu mehr Geld im Alter wäre oft der Verkauf des Hauses und der Umzug in eine kleinere Mietwohnung. Wird der Verkaufserlös in einen guten Auszahlplan oder eine Sofortrente investiert, lässt sich daraus eine auskömmliche Zusatzrente generieren. Ein solcher Schritt erscheint vielen Senioren jedoch wie ein Offenbarungseid. Sie haben Jahrzehnte für das Eigenheim geschuftet und die Schulden abgetragen, obendrein ein Großteil ihres Lebens dort verbracht. Den mühsam aufgebauten Schatz jetzt wieder aus der Hand zu geben, fällt daher schwer.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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