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ÖKO-TEST Oktober 2011
Test
Kissen, synthetisch gefüllt
Ein Trauma
Kissen, synthetisch gefüllt

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ÖKO-TEST Oktober 2011
» Produkte anzeigen (19)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1110 ] anzeigen

Fast ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch in inniger Umarmung mit seinem Kopfkissen. Der eine knautscht ein großes Exemplar zur Rolle, der Nächste drückt sich ein kleines Kuschelkissen an die Wange. Andere liegen "brav" auf ihrem Formpolster.

So unterschiedlich die Schlafgewohnheiten sind, so groß ist auch die Vielfalt bei den Füllungen: Nackenstützkissen aus vorgeformten Schaumstoff- oder Latexpolstern können bei Verspannungen eine Alternative sein. Federn und Daunen sind schön weich, aber nicht unbedingt geeignet für Personen, die viel schwitzen. Als pflegeleichter gelten waschbare Füllungen aus Synthetikfasern, zum Beispiel nachfüllbare Polyesterkügelchen oder leichtes Polyesterhohlfaservlies.

Erfahrungsgemäß imprägnieren einige Hersteller ihre Kissen mit Chemikalien, damit sich beispielsweise weniger Geruch auslösende Bakterien ansiedeln.

Leider sind die Gegenmittel oft viel schlimmer als der "Mief", den sie bekämpfen sollen. Wir haben 19 Kissen mit Polyesterfüllung in die Labore geschickt und überprüfen lassen, ob sie umstrittene oder bedenkliche Substanzen

enthalten.

Das Testergebnis

Gute und schlechte Nachrichten: Insgesamt fünf Mal können wir die Bestnote vergeben. Allerdings sind auch einige Ausreißer dabei, die man so gar nicht mit ins Bett nehmen will. Daran, dass die Hersteller selbst waschbare Kissen mit antimikrobiellen Wirkstoffen ausrüsten, hätten wir im Traum nicht gedacht.

Bedenklicher Bakterienkiller im "Bioactive-Kissen". Neben der Chemiekeule Triclosan haben wir in dem Produkt von Erwin Müller auch noch das Insektizid Permethrin nachgewiesen. Triclosan kann Allergien auslösen und steht in Verdacht, die Antibiotikaresistenz von Bakterien zu fördern. Permethrin ist ein Nervengift. Gewundert hat uns obendrein, dass das Kissen ein Öko-Tex-Label (siehe "Was die Label aussagen") trägt. Denn seit dem 30. Juni 2010 sind Triclosan-haltige Produkte laut Öko-Tex-Kriterien nicht mehr erlaubt. Wir haben nachgefragt: Das Zertifikat fürs Bioactive-Kissen ist am 29. Juni 2010 ausgestellt worden - einen Tag vor Inkrafttreten des Verbots. So durfte der Hersteller bis Ablauf der Gültigkeit Ende Juli 2011 weiter Triclosan verwenden. Auch heute noch kann sich Triclosan-haltige Ware mit Öko-Tex-Label im Handel befinden, denn: "Die Entfernung des Labels ist nach Ablauf des Gültigkeitszeitraums des zugehörigen Zertifikates in unseren Statuten nicht vorgesehen", so Jutta Knels von der Öko-Tex-Zertifizierungsstelle. Solche faulen Kompromisse, die nur den Bedürfnissen der herstellenden Industriebetriebe entgegenkommen, dürfte es unserer Meinung nach bei einem Prüflabel nicht geben.



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Inhalt

» Fast ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der ...
» In den Produkten von Ikea, Galeria Kaufhof und ...
» Reizendes in der Füllung: Aus allen Kissen im ...
» So haben wir getestet - Der EInkauf ...
» Heidinger: Teilweise schon, insbesondere für ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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