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Ratgeber Kleinkinder 13:2011
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Kinderwagen
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Kinderwagen

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Ratgeber Kleinkinder 13:2011
» Produkte anzeigen (10)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ N1109 ] anzeigen

Die ersten Kinderwagen hierzulande hat man gezogen und nicht geschoben: Babys wurden in beräderten Weidenkörbchen herumkutschiert. Heute ist der Kinderwagen nicht mehr nur Mittel zum Zweck, sondern Lifestyleprodukt und mancherorts auch Spielplatzstatussymbol. Bis zu 700 Euro und mehr lassen sich Markenanbieter für ihre Babykarren bezahlen. Für diesen stolzen Preis erwartet man eigentlich Luxuskarossen.

Ein klassischer Kinderwagen mit fester Liegefläche ist meist schön geräumig. Allerdings sind die Modelle auch sehr sperrig und Eltern oft genervt, wenn der Nachwuchs nach nur wenigen Monaten aus seinem fahrbaren Untersatz hinauswächst. Die praktische Lösung sind Kombimodelle, die ab Geburt mit Liegewanne, Aufsatz oder Tragetasche und später - wenn das Kleine aufrecht sitzen kann - als Sportwagen genutzt werden. Was die Ausstattung betrifft, sind die Wünsche der Eltern sehr unterschiedlich. Großstädter bevorzugen leichte, wendige Modelle mit schwenkbaren Vorderrädern, die sich leicht durchs Gedränge in der U-Bahn navigieren lassen. Auf dem Lande sind eher gut gefederte Modelle mit größeren Reifen beliebt.

Ob Cityflitzer, Landrover oder Allrounder - wir haben zehn Kombikinderwagen für den Transport vom Säugling bis zum Kleinkind eingekauft. Im Alltag sollen die Wagen praktisch sein und gleichzeitig einiges aushalten, wenn Mama und Papa mitsamt Nachwuchs über Stock und Stein düsen. Ob sie diesen Herausforderungen gewachsen sind, ließ ÖKO-TEST in einer umfangreichen Praxisprüfung feststellen. Außerdem wurden Polster, Griffe, Verdecke und weitere Teile im Labor auf Schadstoffe untersucht.

Das Testergebnis

Leider müssen wir den Anbietern gehörig an den Karren fahren; die Kinderkutschen stecken voller übler Substanzen. Außerdem erwiesen sich einige als klobig, klapprig oder wenig kindgerecht. Drei von zehn Wagen fallen mit "ungenügend" durch.

Einer davon ist der Hauck Boston Air, Trio Navy. Das Modell enthält im Stoff deutlich mehr verbotenes p-Aminoazobenzol als gesetzlich toleriert und ist damit nicht verkehrsfähig. P-Aminoazobenzol gehört zur Gruppe der aromatischen Amine, von denen sich einige im Tierversuch als krebserrregend erwiesen haben. Damit nicht genug: Auch die Etiketten des Hauck-Modells sind mit Schadstoffen gespickt, darunter Weichmachern, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und phosphororganischen Verbindungen. Anbieter Hauck teilte uns per Anwaltsbrief mit, dass der Kinderwagen kein p-Aminoazobenzol enthielte. Dies würden die von Hauck eingereichten Gutachten des TÜV Thüringen beweisen. Das von uns beauftragte Labor bestätigte den Fund von p-Aminoazobenzol, zumal in dem Kinderwagen auch der Farbstoff Dispersgelb 23 nachgewiesen wurde, der zu p-Aminoazobenzol gespalten wird. Von daher sehen wir keinen Anlass, an der Richtigkeit unserer Ergebnisse zu zweifeln. Auch Hersteller Hauck beließ es dabei und sah bis Redaktionsschluss von weiteren Schritten ab.



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Inhalt

» Die ersten Kinderwagen hierzulande hat man gezogen und ...
» Auch in den anderen Babywagen stecken jede Menge ...
» Das schlechteste Resultat bei der ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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