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ÖKO-TEST Juli 2011
TestFahrradversicherungen
Rundumschutz nur für Edelbikes
Fahrradversicherungen



Radfahren wird in Deutschland immer beliebter. So konnte der Fahrradhandel in den vergangenen zwei Jahren seine Umsätze steigern, während andere Einzelhandelsbranchen minus machten. Insgesamt werden jährlich über vier Millionen Fahrräder verkauft und so der Gesamtbestand der 69 Millionen ständig erneuert. Fahrräder werden zudem immer hochwertiger. "Die Verbraucher wünschen sich heute aus Gewichtsgründen fast immer einen Aluminiumrahmen", so Susanne Eickelmann vom Verband des deutschen Zweiradhandels (VDZ). Zweiter Megatrend sind Fahrräder mit eingebautem Rückenwind. Diese sogenannten Pedelecs, die ihre Besitzer mit einem Elektroantrieb bei der Arbeit unterstützen, sind nicht mehr nur unter Senioren der Hit. "Wir verkaufen immer öfter an jüngere Kunden, die mit dem Pedelec zur Arbeit fahren oder einfach ihren Radius erweitern wollen", sagt Werner Leibe von Per Pedale in Frankfurt. Für die E-Bikes werden im Schnitt 2.400 Euro ausgegeben.

Auch Fahrraddiebstahl wird immer beliebter. Zwar wurden der Polizei 2010 mit 306.000 Taten fast 39.000 weniger Diebstähle gemeldet. Doch gleichzeitig sank die Aufklärungsquote. Von 100 gestohlenen Rädern verschwinden 90 auf Nimmerwiedersehen. Doch nur 40 Prozent sind nach Schätzungen des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) über die Hausratversicherung abgesichert. Und das auch nicht gegen alle Gefahren. Ersetzt wird immer nur der Einbruchdiebstahl, also wenn das Rad aus der verschlossenen Garage oder dem Keller gestohlen wird. Wer einfachen Diebstahl außerhalb der Wohnung oder des Hauses absichern möchte, muss seine Hausratpolice erweitern. Vielfach gelten zudem alte Klauseln, wonach Diebstähle nur ersatzpflichtig sind, die sich zwischen 6 Uhr und 22 Uhr ereignen. Nur wenn das Fahrrad nachweislich nach 22 Uhr noch "in Gebrauch" war, etwa weil es vor einem Kino abgestellt wurde, gibt es Schutz. Auch für mutwillige Beschädigungen (Vandalismus) und oder Reparaturschäden kommt die Hausratpolice in aller Regel nicht auf.



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Inhalt

» Radfahren wird in Deutschland immer beliebter. So ...
» Eine Alternative zur Hausratpolice sind ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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