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ÖKO-TEST Juli 2011
Test
Matratzenbezüge, milben- und allergendicht
Sind die ganz dicht?
Matratzenbezüge, milben- und allergendicht

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ÖKO-TEST Juli 2011
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Nach dem Aufstehen ist die Nase zu, man bekommt schwer Luft, wegen des ständigen Hustens und Niesens bringt die Nacht keine richtige Erholung mehr. Wer unter diesen Symptomen leidet, der findet die Ursache womöglich im Bett: Hausstaubmilben. Etwa jeder Zehnte reagiert mal mehr, mal weniger allergisch auf deren Allergene oder ist zumindest gefährdet.

Mit mangelnder Hygiene hat das wenig zu tun. Selbst der sauberste Haushalt wird nie milbenfrei sein. Gerade in der Matratze finden Milben optimale Lebensbedingungen. Die Nahrungsversorgung ist sichergestellt, da der Schlafende Nacht für Nacht Hautschuppen verliert. Und bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 15 und 35 Grad Celsius fühlen sich die Tierchen besonders wohl.

Die meisten Allergiker reagieren nicht auf die Milben selbst, sondern auf deren Kot. Wenn er trocknet, zerbröselt er zu feinem Staub, und genau der enthält Allergene, die dann aus der Matratze heraus in die Atemluft gelangen. Am besten ist deshalb, die Allergene werden in der Matratze festgehalten, sodass sie sich nicht im Raum verteilen können. Genau diese Aufgabe sollen milbenallergendichte Zwischenbezüge, sogenannte Encasings, übernehmen. Schöner Nebeneffekt: Wo nichts rauskommt, kommt auch nichts rein, die Nahrungszufuhr für die Milben wird also gestoppt.

Wer sich online, im Sanitätshaus oder Bettenfachgeschäft umsieht, stellt fest: mit mindestens hundert Euro muss man für ein Encasingset rechnen. Denn nicht nur die Matratze braucht einen Bezug, sondern auch Kissen und Bettdecke. Und die des Bettnachbarn gleich dazu. Leiden die Kinder an einer Hausstaubmilbenallergie, müssen sämtliche Betten im Haus ausgestattet werden. Ein teurer Spaß.

Privatpatienten bleibt hier oft keine andere Wahl, als selbst zu zahlen. Die Versicherungen argumentieren damit, dass Encasings nicht im Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen sind, an dem sich die Kassen gemeinhin orientieren. Gesetzlich Versicherte sind in diesem Fall meist besser gestellt: Verordnet der Arzt einen allergendichten Zwischenbezug, so bekommt der Allergiker das Set im besten Fall gestellt, ohne zuzahlen zu müssen. Teilweise wird ein Eigenanteil von fünf bis zehn Euro fällig oder es werden nur die Kosten für den Matratzenbezug übernommen, manche Kassen zahlen auch für den Partnerbezug, andere nicht. Hier sollte man sich vorab erkundigen. Auch das Prozedere unterscheidet sich von Kasse zu Kasse. Viele haben Kooperationen mit verschiedenen Herstellern. Teilweise schickt man das Rezept an den Hersteller, der dann alles mit der Kasse regelt. Teilweise organisiert die Kasse das allein.



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Inhalt

» Nach dem Aufstehen ist die Nase zu, man bekommt schwer ...
» Maßgeblich ist für die meisten Kassen ein ...
» Schlafen wie auf einer Plastiktüte: Ein ...
» Die Schadstoffbelastung hält sich in Grenzen: ...
» Überflüssige Aufheller - In unseren ...
» Die Materialprüfung - Was haben wir in der ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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