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ÖKO-TEST April 2011
TestGrüne Geldanlagen
Strahlende Geschäfte
Grüne Geldanlagen



Verbraucherschützer vermuten, dass von allem ein bisschen dabei ist. "Solange wir nicht genau wissen, was wirklich in den Fonds steckt, ist die Gefahr von Mogelpackungen und hellgrünen Produkten groß. Der Markt ist daher sehr enttäuschungsanfällig", sagt Arno Gottschalk von der Verbraucherzentrale Bremen. Hinzu kommt, dass die Qualität der Bankberatung oft miserabel ist, wenn es um Nachhaltigkeitsthemen geht. Das hat zumindest eine interne Untersuchung der Verbraucherzentralen ergeben. Immer lauter wird daher der Ruf nach einem Gütesiegel für die Branche, das Verbrauchern die Auswahl grüner Geldanlagen einfacher macht.

ÖKO-TEST hat einen ersten Schritt in diese Richtung unternommen und 73 Öko-Fonds geprüft. Bei allen wurde nicht nur untersucht, ob sie ihre Anlagekriterien und das Auswahlverfahren für Anleger verständlich und nachvollziehbar offenlegen. Auch die Qualität des Auswahlverfahrens selbst und die Frage, wie präzise die Anlagekriterien gesetzt werden, wurden geprüft und bewertet. Zu guter Letzt hat ÖKO-TEST dann noch einen Blick in die Depots geworfen, um zu prüfen, ob die Fonds in der Praxis auch halten, was sie auf dem Papier versprechen. Die Ergebnisse dieses Tests für die 30 Aktienfonds finden Sie hier im Heft. Die Ergebnisse für Themen-, Misch-, Renten- und Geldmarktfonds können Sie kostenlos unter www.oekotest.de abrufen.

Das Testergebnis

In Sachen Transparenz kann sich die Branche sehen lassen. Knapp 62 Prozent aller untersuchten Fonds kamen hier auf Platz 1. 15 Prozent aller Anbieter ließen allerdings schon bei der Informationspolitik zu wünschen übrig. Oft fehlten wichtige Angaben zu den ESG-Kriterien oder zum Auswahlverfahren. Bisweilen gingen die Informationen auch nicht über Allgemeinplätze hinaus. So schreibt der 3 Banken Nachhaltigkeitsfonds in seinem Prospekt, dass globale Aktien "...unter besonderer Berücksichtigung des Ethikgedankens (insbesondere ökologische und soziale Kriterien) ausgewählt werden". Andere verweisen lediglich darauf, dass sie nur Titel aus bestimmten Nachhaltigkeitsindizes auswählen. Mit solchen Informationen kann nicht nur der Anleger wenig anfangen. Meist bestätigte sich auch im weiteren Test: Wenn schon die Transparenz zu wünschen übrig lässt, hapert es meist auch beim Auswahlverfahren und bei der Umsetzung. Kurz: Über ein oder zwei grüne Sternchen kamen die Geheimniskrämer unter den Anbietern selten hinaus.



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Inhalt

» Grüne Geldanlagen sind gefragt. Immer mehr Anleger ...
» Das klingt nach einem sauberen Investment, von ...
» Verbraucherschützer vermuten, dass von allem ein ...
» Transparenz ist daher das oberste Gebot für ...
» Das Problem: Egal ob Aktien-, Renten- oder ...
» Die Analyse der Auswahlverfahren hat uns in ...
» Besonders ärgerlich dabei: Auch vorbildliche ...
» Der Dexia Sustainable North America rutschte ...
» Ansonsten gilt für die meisten Fonds: Von ...
» Ähnlich sieht es beim Meag Nachhaltigkeitsfonds ...
» Gerade der Umgang mit Atomkraft war bei den ...
» Dennoch konnten wir - anders als viele Studien - ...
» Wer eine risikoärmere Anlage sucht und Verluste ...
» Problematische Papiere - Von diesen ...
» Die Transparenzanalyse - Bei der ...
» Die Analyse des ESG-Auswahlverfahrens - Um ...
» Die Mindestkriterien - Um beim ...
» Problematische Titel im Portfolio ...
» den Korruptionswahrnehmungsindex von ...

Ergänzung

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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