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ÖKO-TEST April 2011
Test
Wattepads
Die Weichen sind gestellt
Wattepads

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ÖKO-TEST April 2011
» Produkte anzeigen (21)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1104 ] anzeigen

Manche Menschen benutzen Wattepads, um damit Ihre Brillengläser zu reinigen. Andere tränken sie in Kamillen- oder Schwarztee und legen sie auf die Augen, um zu entspannen. Die meisten aber nehmen diese Produkte, um Make-up, Lippenstift und Wimperntusche abzuschminken. Das Pad soll - zusammen mit der Reinigungslotion - den Schmutz entfernen und dabei schön weich sein, um die empfindliche Gesichtshaut nicht zu reizen.

Traditionshersteller Rauscher schafft das zum Beispiel mit unterschiedlichen Schichten von Baumwollfasern im Produkt. Das Innenleben besteht aus kürzeren, die Außenlagen aus etwas längeren Fasern. Alle Produkte des Hauses haben prinzipiell einen offenen Rand, weil eine Prägung rau sein könnte.

Für verschiedene Bedürfnisse gibt es bei Rauscher verschiedene Pads. Hauptzielgruppe für die besonders dicke, feste und dennoch weiche Qualität in ovaler Form - die Maxi Pads - ist die Generation 50+. "Die Haut wird mit dem Alter einfach dünner und empfindlicher", erklärt Produktmanagerin Gonda Czubik. Noch fester und mit Vlies kombiniert ist das neue Produkt "Young Generation", das es derzeit allerdings nur in Österreich zu kaufen gibt. Eine Marktforschungsstudie ergab, dass junge Mädchen das Pad gerne in besonders fester Qualität wollen.

Fast alle Pads in unserem Test bestehen aus reiner Baumwolle. Die Wattehersteller müssen dabei nicht etwa mit der Textilindustrie konkurrieren, sondern bekommen Fasern aus den Spinnereien, die für Kleidung weniger geeignet sind.

Beim Anbau und der Aufbereitung von Baumwolle kommt viel Chemie zum Einsatz

Sowohl beim Anbau von Baumwolle als auch bei der Reinigung und Aufbereitung von Fasern kommt jede Menge Chemie zum Einsatz. Wir wollten deshalb wissen, ob Schadstoffe in den Pads stecken, die schließlich direkt mit der empfindlichen Haut in Berührung kommen. 21 verschiedene Wattepads aus Drogerien, Discountern und Supermärkten - fünf davon in Bio-Qualität - gingen in die von uns beauftragten Labore.



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Inhalt

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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