Startseite

Übersicht Gesundheit / Medikamente / Erholung
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Übersicht Seite 1/5 Eine Seite vor Ende
ÖKO-TEST Februar 2011
TestAllergiemittel
Zum Heulen
Allergiemittel



Jedes Jahr im Mai geht es wieder los: Wenn die Pollen von Gräsern, Birken und Pappeln durch die Lüfte fliegen, ist für Jens Bucher Allergiesaison. Die Haut juckt, der Mund fühlt sich trocken an, die Augen sind gerötet. "Kontaktlinsen kann ich dann vergessen", sagt der 35-Jährige. "Ich muss in diesen Monaten wieder zur Brille greifen."

Doch das ist nicht das Schlimmste: Seine Allergie kann Bucher auch den Schlaf rauben. "Gerade warme und trockene Sommer machen mir zu schaffen", erzählt der Darmstädter. Dann kann es auch mal sein, dass er ein Asthmaspray mit sich herumträgt. Ansonsten kommt er aber mit den üblichen rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke zurecht.

Die muss Bucher seit der Gesundheitsreform im Jahre 2004 aus eigener Tasche bezahlen. 30 Euro kommen bei ihm allein für Medikamente in jedem Allergiemonat zusammen. Für alternative Therapien wie Akupunktur oder Sitzungen bei einer Heilpraktikerin sind auch schon mal mehrere Hundert oder sogar über tausend Euro fällig geworden.

Selbst wenn man solche Leistungen in der Regel nicht von der Krankenkasse erstattet bekommt, sollte man grundsätzlich alle Rechnungen sammeln und am Ende des Jahres bei der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Die Kosten müssen zwar wenige Prozent des Jahreseinkommens ausmachen, um überhaupt steuerlich absetzbar zu sein. In manchen Jahren können aber durchaus große Beträge zusammenkommen. Denn auch ein allergikerfreundliches Bett oder ein Umzug in eine andere Wohnung können unter Umständen geltend gemacht werden. Versuchen sollte man es auf alle Fälle.

Auch kann man gemeinsam mit seinem Arzt prüfen, welche Allergiemittel infrage kommen. In der Regel werden dies zwar die Mittel sein, die man sich auf eigene Rechnung in der Apotheke kauft. Mitunter kann es aber sein, dass ein neues, noch verschreibungspflichtiges Mittel verträglicher ist. Dies wäre dann ein Grund für den Arzt, ein Rezept auszustellen, sodass dann die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Nachfragen lohnt sich. Auch für Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren, die unter Entwicklungsstörungen leiden, gibt es Ausnahmen.



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

Anfang Übersicht Seite 1/5 Eine Seite vor Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Vibratoren und anderes Sexspielzeug: Einfuhrbeschränkung
Testbericht
Schönheitspillen: Pille-palle
Testbericht
Ohrstöpsel: Ruhe
Testbericht
Mittel gegen Gedächtnisstörungen/Stärkungsmittel
Testbericht
Gesundheitstees: Dr. Tee

Diagnose Demenz: Wenn die Erinnerung verloren geht
Die Galle : Ein bitterer Saft
Gesetzliche Krankenkasse: Der verkaufte Patient
Nahrungsergänzungsmittel: Haltlose Versprechen
Gift für die Ohren: Viel Lärm um nichts?

Leserfrage: Grippeimpfung
Leserfrage: Muskelaufbau
Leserfrage: Bunte Klebestreifen bei Sportlern
Leserfrage: Abnehmen
Leserfrage: Schützt Fett vor Allergien?


 Gesundheit / Medikamente / Erholung
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Pestizide für Parkinsonerkrankung ...
Das Sozialgericht Duisburg hält Pestizide für die Parkinsonerkrankung eines Landwirtes verantwortlich. Der Mann war Mitteln wie Lindan massiv ausgesetzt. » News lesen
Akupunktur bei Heuschnupfen vorteilhaft
Akupunktur hat in einer Studie der Berliner Charité die Heuschnupfenbeschwerden gelindert und den Bedarf an Antihistaminika gesenkt. Die Ergebnisse sollten aber nicht überschätzt werden. » News lesen
Giftige Chemikalien im Angebot
Giftig: 207 deutsche Konzerne bringen Chemikalien auf den Markt, die unter anderem Krebs erregen, das Erbgut verändern oder die Fortpflanzungsfähigkeit schädigen. » News lesen
Schwarzes Dreieck
So können Patienten künftig erkennen, ob ein Arzneimittel noch nicht lange auf dem Markt ist und daher noch unerkannte Risiken bergen kann. » News lesen
Jedes zweite gefälscht
Jedes zweite im Internet verkaufte Medikament ist gefälscht. Rund ein Fünftel enthält Stoffe, die zu körperlichen Schäden führen können. Davon geht die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin aus. » News lesen
Verbot von Bisphenol A
Nachdem Frankreich im Alleingang Bisphenol A in Verpackungen von Lebensmitteln für Kinder verboten hat, fordert nun Schweden ein komplettes Verbot der Substanz. » News lesen
Auf Schadstoffe untersucht
In Europa gibt es große Unterschiede in der Belastung der Bevölkerung mit Schadstoffen. Das ergab eine erste europaweite Vergleichsstudie. » News lesen
Gefährliche Schlankmacher
Gefährliche Schlankmacher: Das Regierungspräsidium Darmstadt warnt vor asiatischen Mitteln, die es im Netz zu kaufen gibt. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Gift für die Ohren
Gift für die Ohren - Jeder zweite Mensch in Deutschland fühlt sich durch Lärm gestört und belästigt. Und dieser Lärm nervt nicht nur, er kann auch krank machen. Der Kampf gegen Lärm jedoch erweist sich in einer mobilen und globalisierten Welt mehr als mühselig. » Artikel lesen
Diagnose Demenz
Diagnose Demenz - Den meisten ist schon vor der medizinischen Diagnose klar, dass etwas nicht stimmt. Stellt der Arzt dann tatsächlich eine Demenz fest, sind Betroffene wie Angehörige entsetzt und ratlos. Es gibt viele Hilfsangebote, die man in Anspruch nehmen kann. » Artikel lesen
Nahrungsergänzungsmittel
Nahrungsergänzungsmittel - Gesundheit und Schönheit durch Pillen - das wird zwar versprochen, bleibt aber eine schöne Illusion. Vitamin- und Mineralstoffpräparate nutzen vor allem den Herstellern, die damit viel Geld machen. » Artikel lesen
Kopfschmerzen
Kopfschmerzen - 70 Prozent aller Deutschen leiden gelegentlich unter ihnen, etwa zwei Millionen quälen sich Tag für Tag herum. Doch Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main