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ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2011
TestLuftmatratzen
S. O. S.
Luftmatratzen

Mit Luftmatratzen können Kinder wie Erwachsene viel Spaß haben. Angesichts der Ergebnisse unseres Tests geht man aber besser ohne Plastik zum Planschen. Nur ein Produkt war halbwegs in Ordnung.


An die drei Wochen Urlaub am Mittelmeer, als ich sieben Jahre alt war, habe ich eine Erinnerung, die alle anderen überstrahlt: das kleine, aufblasbare "Surfbrett". Es hatte einen blauen und einen roten Streifen und konnte eigentlich nur ein, bestenfalls zwei Kinder tragen. Meine Freundinnen und ich verbrachten trotzdem ganze Tage damit, zu versuchen, zu dritt darauf zu sitzen oder - noch besser - zu stehen. Immer, wenn wir es fast geschafft hatten, flutschte das "Brett" weg oder sank oder es kam eine Welle, die uns alle drei plus Unterlage einmal kräftig würfelte. Es war einer der besten Urlaube.

Leider haben sich Luftmatratzen und ähnliche Produkte in vergangenen Tests fast immer als hoch schadstoffbelastet erwiesen. Wir wollten wissen, ob sich die Lage mittlerweile gebessert hat und haben 13 Luftmatratzen in die Labore geschickt.

Das Testergebnis

Bis auf eine Matratze fallen alle mit "ungenügend" durch. Obwohl die bedenklichen Phthalatweichmacher inzwischen in Spielzeug gesetzlich reglementiert sind, wurden sie in einigen Produkten wieder in rauen Mengen nachgewiesen. Und die von ÖKO-TEST beauftragten Labore deckten noch allerlei andere Probleme auf.

In jeweils vier Luftmatratzen stecken erhöhte und stark erhöhte Gehalte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Viele PAK gelten als krebserregend. Sie können über die Haut aufgenommen werden. In Produkten mit Hautkontakt haben sie deshalb nichts zu suchen, schon gar nicht, wenn fast der ganze Körper mit der Luftmatratze in Berührung kommt.

Die The Wet Set 18-Taschen Liege-Matratze, die Blue Shark Fun Luftmatratze und die Sevylor Wasser-Hängematte Fisch enthalten große Mengen des bedenklichen Weichmachers Diisononylphthalat (DINP). Die untersuchten Mischproben aus Matratzenmaterial und Ventil bestanden zu 20 bis über 30 Prozent aus DINP. In dem Produkt von Sevylor wurden auch noch mehr als 0,1 Prozent des als fortpflanzungsgefährdend eingestuften Phthalats DEHP nachgewiesen. DINP darf in Spielzeug, das in den Mund genommen werden kann, DEHP in Spielzeug generell nicht zu mehr als 0,1 Prozent enthalten sein.



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» An die drei Wochen Urlaub am Mittelmeer, als ich ...
» Welche Luftmatratzen als Spielzeug gelten und ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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