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ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2011
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Karnevals- und Spaßmasken

Einmal den Gorilla, Vampir oder Obama rauslassen: Die fünfte Jahreszeit, Halloween oder die nächste Mottoparty machen’s möglich. Besser ist, man bekommt die Verwandlung auch ohne Maske hin. Denn die Dinger stecken nicht nur voller Schadstoffe, sie gasen diese auch großzügig aus.


Die Idee war einfach, aber wir fanden: genial. Wir gehen als Außerirdische verkleidet zum Maskenball in unserem Ort. Und stauben den Preis für das beste Kostüm ab. Wir rührten noch am gleichen Tag den Kleister an, zerrupften Zeitungen und begannen, zwei XXL-Luftballons damit zu bekleben. Während das Pappmaschee draußen bei Minusgraden trocknen sollte, färbten wir Bettlaken türkis, sprühten Staubsaugerschläuche silber an und suchten die Nachbarschaft nach alten Fahrradreifen ab, die wir in unser Kostüm einnähen wollten. Dann holte Katja ihre Nähmaschine raus.

Die Pappmascheeköpfe sprühten wir dann an unserem großen Tag mit türkisfarbener Lackfarbe ein. Ein paar Stunden später kam der große Moment: Draußen auf der verschneiten Terrasse stachen wir die Riesenballons auf. Sie schnurrten zusammen - und mit ihnen auch die Pappmascheeform. Innen suppte der Tapetenkleister, außen schlug die Lackfarbe Blasen und als wir die silbernen Staubsaugerschläuche drum herumwickelten, knickten die Masken dann noch einmal ziemlich ein. Aber egal. Wir machten zwei Löcher für die Augen und setzten die Köpfe auf. Einen Preis gewannen wir mit diesem Auftritt nicht. Dafür hatten wir unter den Masken heftig mit dem stickigen Klima zu kämpfen.

Das Selbermachen hat so seine Tücken. Daher ist der Markt voll von Masken, die für wenige Euro zu haben sind. Kann man sich eine solche Maske wirklich guten Gewissens überstülpen? Wir kauften zehn Modelle aus verschiedenen Materialien ein und ließen sie gründlich auf Schadstoffe untersuchen.

Das Testergebnis

Es könnte viel übler nicht ausfallen: Alle zehn Masken landen im roten Bereich. Die lustigen bis gruseligen Gestalten enthalten jeweils eine bunte Mischung aus den verschiedensten Schadstoffen. Eine traurige Gemeinsamkeit: Fast alle enthalten erhöhte oder sogar stark erhöhte Werte polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK). Etliche von ihnen sind als krebserzeugend eingestuft.



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» Krebserregende Nitrosamine und nitrosierbare ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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