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Bauen / Wohnen / Renovieren
ÖKO-TEST Jahrbuch für 2011

21[ J1011 ]

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2011

Erschienen am 08. Oktober 2010

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Glossar

A
Acrylamid ist eine toxische Substanz, die beim Backen, Braten, Rösten und Frittieren einer Vielzahl stärkehaltiger Lebensmittel entsteht. Acrylamid löst im Tierversuch Krebs aus und schädigt das Erbgut, was mit großer Wahrscheinlichkeit auch für den Menschen gilt. Den Wirkungen liegt kein Schwellenwert zugrunde, damit stellt jede noch so kleine Menge ein Risiko dar.

Alkansäuren (Hunde- und Katzenflohmittel) wie Octansäure (Caprylsäure), Nonansäure (Pelargonsäure) und Decansäure (Caprinsäure) haben eine ölige Konsistenz. Decansäure ist ein Bestandteil von Kokos- und Palmöl. Es wird in Mitteln gegen Kopfläuse eingesetzt und soll die Atemorgane (Tracheen) der Insekten verstopfen. Nonansäure ist bei Hautkontakt haut- und schleimhautreizend. Derivate der Octansäure hatten nur einen geringen hautreizenden Effekt.

Alkohol in Medikamenten oder Stärkungsmitteln kann mit einigen Wirkstoffen unerwünschte Wechselwirkungen eingehen.

Aluminium ist ein Metall, das bei kurzzeitiger Aufnahme kaum gesundheitsschädlich ist. Bei einer erhöhten, langfristigen Aufnahme kann es jedoch zu brüchigen Knochen, Anämie und Hirnschädigungen kommen. In Tierstudien wurde nachgewiesen, dass der Stoff die Fortpflanzung und das sich entwickelnde Nervensystem bereits in niedrigen Mengen beeinträchtigen kann.

Amitraz (Hunde- und Katzenflohmittel) gehört zu den Benzamidinen. Es ist für Menschen nervengiftig, kann einen langsamen Herzschlag und Schläfrigkeit (Sedation) bewirken und die Atemwege reizen. Zudem ist der Stoff sehr giftig für Fische und Kleinlebewesen im Wasser wie Wasserflohkrebse.

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Viele Farbstoffe und Farbstoffbausteine, die in Haarfarben und Haartönungen zum Einsatz kommen, gehören zur Gruppe der aromatischen Amine, etliche davon haben ein hohes allergenes Potenzial. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Aromatische Kohlenwasserstoffe können das zentrale Nervensystem und innere Organe schädigen oder gelten als fruchtschädigend. Einige sind krebserregend, andere stehen unter Krebsverdacht.

Aromen: Biotechnologisch-natürliche, naturidentische und künstliche Aromen werden in Lebensmitteln eingesetzt, um Qualitätsunterschiede auszugleichen und das Produkt zu standardisieren.

Ätherische Öle (Hunde- und Katzenflohmittel) wie Geraniol und Lavandinöl sollen Insekten fernhalten, sie werden häufig als Repellentien eingesetzt. Die Wirkung dieser Duftöle ist nur teilweise belegt und meist nicht andauernd, sodass die Behandlung öfter zu wiederholen ist. Der starke Geruch dieser Mittel kann Hunde und Katzen irritieren und ihren Geruchssinn beeinträchtigen. Bei Katzen kann es durch das intensive Ablecken zu Nebenwirkungen kommen.

Ätherisches Öl (Pfeffer): Der Gehalt bestimmt bei Pfeffer die Intensität des Aromas. Er soll bei schwarzem Pfeffer laut European Spice Association bei mindestens zwei Prozent liegen. Dies ist jedoch ein sehr niedriger Wert, der natürliche Schwankungen tolerieren soll. In der Praxis werden höhere Gehalte angestrebt.

B
Bärentraubenblätter enthalten Arbutin, das zwar vermutlich bei Harnwegsinfektionen antibakteriell wirkt. Als Hydrochinon gehört es jedoch zu einer Stoffgruppe, die als krebserzeugend gilt.

Benzo(a)pyren ist der bekannteste Vertreter der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) und gilt als Leitsubstanz für diese Stoffgruppe. Dieser Stoff ist stark krebserregend und erbgutschädigend.

Betacarotin (auch Provitamin A genannt) ist als natürlicher Bestandteil in Obst und Gemüse enthalten. Problematisch ist Betacarotin, das in isolierter Form, etwa über Zusatzstoffe in Getränken oder Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitaminpillen aufgenommen wird. Die Tagesdosis von 2 mg sollte dabei nach Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nicht überschritten werden, da Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie starke Raucher, die zu viel isoliertes Betacarotin zu sich nehmen, Gesundheitsschäden riskieren oder ihr Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken. Das BfR rät von einem Zusatz von isoliertem Betacarotin in Nahrungmitteln ab, weil es ernährungsphysiologisch unnötig ist und über verschiedene Zusätze in Getränken etc. leicht eine zu hohe Tagesdosis erreicht werden kann.

Biotin ist Bestandteil verschiedener Enzyme, die unter anderem am Abbau bestimmter Aminosäuren und Fettsäuren beteiligt sind. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr als 180 µg des wasserlöslichen Vitamins in einer Tagesdosis enthalten sollten.

Blei: Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

Bor ist ein natürlicher Bestandteil von Gesteinen, Böden und Sedimenten und kann deshalb in Mineralwasser gelöst sein. Der in der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung festgelegte Höchstwert ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) deutlich zu hoch. Die Werte sollten sich vielmehr an dem niedrigeren Grenzwert für Trinkwasser von einem Milligramm pro Liter orientieren. Grund sind entwicklungs- und reproduktionstoxische Effekte, die Bor in Tierstudien zeigte. Das BfR geht in seiner Einschätzung von einem Konsum von zwei Litern Mineralwasser am Tag aus und bezieht auch die Boraufnahme aus Lebensmitteln mit ein.

Borverbindungen wie Borsäure und Borate stehen in begründetem Verdacht, fortpflanzungsgefährdend zu sein.

C
Cadmium ist ein giftiges Schwermetall. In der Nahrung kommt es zwar nur in geringen Mengen vor, doch auch diese können problematisch sein. Erst kürzlich ist der Stoff neu bewertet worden und ist demnach gefährlicher, als lange Zeit angenommen. Ziel ist es, die Aufnahmemenge über die Nahrung zu reduzieren. Über längere Zeit in hohen Dosen aufgenommen, führt Cadmium zu Nierenschäden und ist als krebserzeugend für den Menschen eingestuft. Beim Tier haben inhalierte Cadmiumverbindungen eindeutig Krebs erzeugt.

Calcium ist ein wichtiger Baustein von Knochen, Zähnen und Gewebe. Ob eine Anreicherung von Lebensmitteln mit Calcium den Knochenaufbau fördert, ist nicht belegt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 500 mg Calcium pro Tagesdosis enthalten sollten.

Caprolactam dient unter anderem zur Herstellung von Kunstfasern wie Nylon oder Perlon. Der Stoff wird als gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken eingestuft und wirkt lokal haut- und schleimhautreizend.

Carbamate (Hunde- und Katzenflohmittel) sind nervengiftig. Sie lösen vielfältige Vergiftungssymptome aus wie Speichelfluss, Muskeldegeneration, Herzjagen und Zittern. Propoxur (2-Isopropoxyphenyl-N-methylcarbamat) kann eine Kontraktion der Muskulatur auslösen - daher nicht bei hochträchtigen Tieren anwenden und auch Frauen sollten vom Einsatz propoxurhaltiger Flohpuder im letzten Drittel der Schwangerschaft absehen. Der Stoff ist für Fische und andere Wasserlebewesen giftig.

Cashmeran: Polyzyklischer Duftstoff, der in seiner Struktur stark den polyzyklischen Moschus-Verbindungen ähnelt und sich wie diese im Fettgewebe des Körpers anreichert.

Chlorkresole werden als Konservierungsmittel eingesetzt und sind haut- und schleimhautreizend und sensibilisierend.

Chlorparaffine werden als Flammschutzmittel und Weichmacher eingesetzt. Kurzkettige Chlorparaffine werden als umweltgefährlich eingestuft und gelten als krebserzeugend. Mittelkettige Chlorparaffine wurden in der Muttermilch nachgewiesen. Sie sind schwer abbaubar, reichern sich in der Umwelt an und sind sehr giftig für Wasserorganismen.

Chrom: Als Spurenelement in der Nahrung ist es unbedenklich, bei der Gerbung von Leder aber umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

Chrom-VI ist äußerst giftig. Es kann Allergien auslösen und Krebs erzeugen. Es kann aus anderen, wesentlich weniger giftigen Oxidationsstufen von Chrom entstehen.

Cyclohexanon ist eine flüchtige organische Verbindung, kann beim Einatmen Husten, Kopfschmerz und Schwindel hervorrufen, reizt Augen und die Haut.

D
Dauersender: Geprüft wird, ob das Gerät permanent gepulste Strahlung aussendet, unabhängig davon, ob Daten übertragen werden. Das Nova-Institut in Hürth hält es für nicht ausgeschlossen, dass eine permanente niedrige Strahlung gefährlicher ist als eine kurzzeitige höhere Strahlung. Dauerbelastungen sollten vermieden werden.

DEHT (Diethylhexylterephthalat) ist ein Weichmacher aus der Stoffgruppe der Terephthalate und gilt als eine Alternative zur Gruppe der bedenklichen Phthalatweichmacher. Wie Phthalate entweicht auch DEHT aus dem Material, über die Aufnahmemenge von DEHT ist noch nichts bekannt.

Delta-3-Caren gehört zu den Terpenen, das sind Lösemittel aus ätherischen Ölen. Sie können Augen, Haut, Schleimhaut und Atmungsorgane reizen, werden aber schneller abgebaut als künstliche Lösemittel. Ihr intensiver Geruch warnt sensible Menschen. Das Terpen Delta-3-Caren gilt als starkes Allergen.

Deoxynivalenol (DON) ist ein Schimmelpilzgift und kann in allen Getreidearten auftreten, besonders in Mais und Weizen. Es wirkt beim Menschen häufig akut toxisch mit Erbrechen, Durchfall und Hautreaktionen. Außerdem können Störungen des Immunsystems und dadurch erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten auftreten.

Dezibel (db[A]): Einheit, die den Schalldruckpegel mit einer Frequenzbewertung angibt, die der unseres Gehörs ähnlich ist. Ab 85 dB(A) kann es bei dauerhafter Belastung zu Hörschäden kommen. Eine EU-Norm schreibt für ohrnahes Spielzeug einen Grenzwert von 80 dB(A) vor.

Diethylphthalat wird unter anderem zur Vergällung von Alkohol eingesetzt, von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken.

Dimethylaminoethanol wird in Klebstoffen vermutlich als Katalysator oder Neutralisationsmittel eingesetzt. Der Stoff kann Haut und Augen reizen und sensibilisierend wirken.

DINCH (Diisononylcyclohexan-1,2-dicarboxylat), vom Hersteller BASF auch Hexamoll genannt, ist ein Weichmacher, der als Alternative zur Gruppe der bedenklichen Phthalatweichmacher gilt. Der Stoff wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für den Einsatz in Lebensmittelverpackungen und Medizinprodukten zugelassen. Grundlage dafür sind allerdings ausschließlich Studien des Herstellers bzw. Studien, die von BASF bezahlt wurden. Wie andere Weichmacher entweicht auch DINCH aus dem Material, über die Aufnahmemenge von DINCH ist noch nichts bekannt.

Dioxan (1,4-Diethylendioxid) ist ein krebsverdächtiger Stoff, der in Kosmetikprodukten verboten ist; geringe produktionsbedingte Verunreinigungen werden jedoch toleriert. Er entsteht bei der Herstellung von Tensiden/PEGs wie Sodium Laureth Sulfate bei der Ethoxylierung von Fettalkoholen. Dioxan kann außerdem Leber und Nieren schädigen und Haut, Augen und Atemwege reizen.

Dispersionsfarbstoffe: Stoffe wie Dispers-Rot 1, Dispers-Orange 3, Dispers-Blau 106/124, Dispers-Braun 1 und Dispers-Gelb 3 gelten als allergieauslösend. Dispers-Gelb 3 steht zudem im Verdacht, Krebs zu erregen.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E
2-Ethyl-1-Hexanol: Lösemittel, das über längere Zeiträume aus den Produkten austritt und als reizend eingestuft wird. Über die gesundheitsschädigende Wirkung bei längerfristiger Exposition ist nur sehr wenig bekannt.

Einwegverpackung (Mineralwasser): Einwegflaschen zeigen im Vergleich zu Mehrwegflaschen eine deutlich schlechtere Öko-Bilanz. Das bestätigt eine aktuelle Studie der Genossenschaft Deutscher Brunnen, durchgeführt nach den Kriterien des Umweltbundesamtes. Danach produziert die Einwegflasche bei Herstellung, Transport und Recycling/Entsorgung fast doppelt so viel klimaschädliches CO2 wie die PET-Mehrwegflasche. Auch beim fossilen Ressourcenverbrauch, dem Sommersmog und weiteren Umweltkategorien schneidet die Einwegflasche schlechter ab. Das PET-Cycle-System (Einwegflaschen in Mehrwegkästen) steht nur wenig besser da, insbesondere in der wichtigen Kategorie Klimawandel.

Eisen: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Lebensmittel sowie Nahrungsergänzungsmittel nicht mit Eisen angereichert werden sollten, weil eine hohe, unkontrollierte Eisenaufnahme das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen kann.

Elektrische und magnetische, niederfrequente Felder stören das Hormon- und das zentrale Nervensystem des Körpers und stehen im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu fördern. Es gibt Hinweise, dass hochfrequente Wellen ähnlich wirken. Sie erhitzen zudem Körpergewebe und können so ebenfalls zu gesundheitlichen Schäden führen.

Empfehlungen für die Fettzusammensetzung: Ernährungsexperten raten heute zu einer Ernährung, die nicht zu viel Linolsäure, dafür aber reichlich Ölsäure enthält. Begründung: Linolsäure ist anfällig für Oxidation und kann dadurch im Blut eine Reihe von Veränderungen auslösen, die zu Arteriosklerose führen können. Ölsäure ist stabiler.

Energiegehalt (Fertiggerichte): Eine kalorienreiche Ernährung kann Übergewicht fördern. Auch wenn sich energiereiche Mahlzeiten im Tages- oder Wochendurchschnitt ausgleichen können, meinen wir, dass explizit als Hauptmahlzeit gedachte Fertiggerichte nicht mehr als 800 Kilokalorien pro Portion aufweisen sollten. Angelehnt haben wir uns dabei an dem durchschnittlichen Energiebedarf von Männern (2.400 kcal) und Frauen (1.900) sowie Vorgaben der Gemeinschaftsverpflegung, nach denen Hauptmahlzeiten mit etwa einem Drittel des Tagesrichtwertes zu kalkulieren sind.

Ergosterin zeigt an, ob gammelige Früchte zur Herstellung tomatenhaltiger Produkte verwendet wurden. Das Provitamin Ergosterin ist nicht gesundheitsschädlich.

Ethylbutylacetoaminopropionat (Ethyl N-acetyl-N-butyl-beta-alaninat) (Hunde- und Katzenflohmittel) trägt den Handelsnamen IR3535. Es wird als Repellent gegen Mücken eingesetzt und ist auch als Kosmetikinhaltsstoff erlaubt. Dabei ist der genaue Wirkmechanismus nicht klar; man nimmt aber an, es wirkt geruchsbasiert wie die vielfach eingesetzte Substanz Diethyltoluamid (DEET).

F
Flüchtige organische Verbindungen (VOC) belasten die Raumluft und können beispielsweise zum Sick-Building-Syndrom führen, das mit Symptomen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen einhergeht. Auf ein Gemisch von verschiedenen flüchtigen Substanzen, deren Summe als TVOC ausgewiesen wird, können Menschen sensibler reagieren, als auf einzelne Substanzen.

Fluorid macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Karies. Zu viel Fluorid kann aber zu Verfärbungen des Zahnschmelzes sowie zu einer mangelnden Elastizität der Knochen führen. Dadurch kann es verstärkt zu Knochenbrüchen (Osteosklerose) kommen.

Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin. Sie ist an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt und wichtig für den DNA-Stoffwechsel. Folinsäure, zum Beispiel in Form von Calciumfolinat, ist ein aktives Zwischenprodukt im Folsäurestoffwechsel. Der Tagesbedarf liegt bei 400 µg, Schwangere benötigen 600 µg Folsäure. Da diese Mengen hierzulande kaum erreicht werden, wird insbesondere Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren die Zufuhr von täglich 400 µg ergänzend zur Nahrung empfohlen, um Missbildungen bei Kindern vorzubeugen. Überschüssige Folsäure scheidet der Körper mit dem Urin aus.

Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

Furan ist eine leicht flüchtige Substanz und kann beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen. Bisher wurde sie vor allem in Gemüse- und Fleischkonserven, Gläschenkost, Kaffee und Brot festgestellt. In Tierversuchen hat sich Furan als krebserregend und erbgutschädigend erwiesen, für den Menschen gilt der Stoff als potenziell krebserregend. Noch ist unbekannt, wie geringe Mengen dieser Substanz wirken.

G
Durch Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen gelangen neue Eiweiße in die Nahrung. Es ist möglich, dass diese Stoffe Allergien auslösen. Gen-Pflanzen bergen darüber hinaus ökologische Risiken, etwa durch Auskreuzung mit Wildpflanzen, die dann ebenfalls eine Herbizidresistenz entwickeln.

Gepulste Strahlung erhöht das mögliche Risiko der Strahlung, die von Handys oder Babyfonen ausgeht. Studien ergaben, dass gepulste Strahlung die Hirnströme verändern, das Krebsrisiko erhöhen, das Immunsystem schwächen sowie Schlafstörungen verursachen kann.

Der Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat (E 621) - kurz Glutamat - kann bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit oder Schwächegefühl hervorrufen. Diese Reaktionen werden auch unter dem Begriff "Chinarestaurantsyndrom" zusammengefasst. Im Tierversuch führte der Geschmacksverstärker zu erhöhter Fresslust und Übergewicht. Glutamat soll Fertiggerichte, Knabbersnacks und Brühen geschmacklich aufwerten, da die Zutaten allein die Erwartungen an das Lebensmittel nicht erfüllen. Zusätze wie Hefeextrakt, Würze und hydrolysiertes Eiweiß enthalten ebenfalls Glutamat. In Parmesan und Tomatenmark kommt der Geschmacksverstärker von Natur aus in großen Mengen vor.

Problematische Glykole, Glykolether und -ester: Lösemittel, die ähnliche Eigenschaften wie Weichmacher haben und ebenfalls über lange Zeiträume aus den Produkten austreten. Die US-Arbeitsschutzbehörde empfiehlt, die Belastung mit diesen Stoffen so gering wie möglich zu halten. Einige Glykolether und -ester können zu Bindehautreizungen, Nierenschäden und in Einzelfällen zu Störungen des Nervensystems führen.

H
Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

Hexanal gehört zu den Aldehyden und entsteht, wenn ungesättigte Fettsäuren, zum Beispiel in Leinöl, oxidieren. Es hat einen äußerst unangenehmen Geruch und kann Augen und Haut reizen.

Die Hitzestabilität eines Öls lässt sich messen. Sie gibt Auskunft darüber, wie gut sich ein Öl zum Braten, Frittieren oder ähnliche Zubereitungsverfahren eignet.

I
Insektenwachstumshemmer (Hunde- und Katzenflohmittel) wie Lufenuron, Methopren oder Pyriproxyfen beeinträchtigen die Entwicklung der Eier und Larven. Bei starkem Flohbefall am Tier, im Körbchen oder am Liegeplatz haben Wachstumsregulatoren den Vorteil, dass sie auch die Jungstadien der Flöhe in der Umgebung bekämpfen und so einen Wiederbefall mit Flöhen verhindern. Lufenuron hemmt die Chitinsynthese bei Insekten. Teilweise werden auch die erwachsenen Flöhe getötet. Diese nehmen Lufenuron mit dem Blut der Katze und des Hundes auf; die Larven fressen das Gift mit dem Flohkot. Methopren behindert die Häutung und die Verpuppung. Zudem stört es die Reifung der Floheier - ebenso wie Pyriproxyfen. Alle drei Substanzen sind mäßig giftig für Fische, jedoch sehr giftig für Kleinlebewesen im Wasser.

Isophoron: flüchtige organische Verbindung, kann Augen, Haut und Atmungsorgane reizen. Bereits 2002 hatte das BfR in Zusammenhang mit Babybüchern festgestellt, dass man ein krebserzeugendes Potenzial von Isophoron nicht ausschließen kann und es in Spielzeug so weit wie möglich reduziert werden soll. Es ist wenig löslich in Wasser.

K
Kaliumbenzoat: Konservierungsstoff, der Allergien auslösen kann. In Gegenwart von Ascorbinsäure (Vitamin C) kann aus Kaliumbenzoat Benzol entstehen.

Keime: Eine erhöhte Belastung mit Keimen, egal ob gefährlich oder nicht, kann ein Hinweis auf hygienische Mängel, eine unterbrochene Kühlkette oder auf ein zu langes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) sein.

Kobalt: Der Staub von Kobalt und einigen Kobaltverbindungen hat sich im Tierversuch als hinreichend krebserzeugend erwiesen, sodass sie auch als krebserzeugend für den Menschen angesehen werden. Weitere Kobaltverbindungen wie die Kobaltcarboxylate haben vermutlich ein ähnlich bedenkliches Potenzial. Außerdem können Kobalt und Kobaltverbindungen Allergien auslösen.

Kupfer (Nahrungsergänzungsmittel): Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes kein Kupfer enthalten sollten, da die Versorgung aller Altersgruppen mit Kupfer bereits nahe an der tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge liegt. Eine Überdosis Kupfer kann Leberschäden verursachen.

L
Latexproteine: Latexmilch, Rohstoff für Gummi und Naturkautschukprodukte, enthält mehr als 250 verschiedene Latexproteine, von denen einige Allergien auslösen können. Der Gehalt an Latexproteinen lässt sich durch Waschprozesse bei der Herstellung minimieren.

Lungengängige Fasern sind generell verdächtigt Krebs zu erzeugen, wenn sie einmal in den Körper gelangt sind und dort biobeständig sind - sich also nicht abbauen. Beispielsweise sind Asbestfasern sehr biobeständig und so als krebserzeugend eingestuft, während Gipsfasern sich in Studien als wenig biobeständig erwiesen haben und nicht als krebserzeugend eingestuft sind.

M
2-Mercaptobenzothiazol (2-MBT) wird zur Herstellung von Latex und Gummi eingesetzt. Es kann allergische Reaktionen der Haut auslösen.

3-MCPD-Fettsäureester entstehen bei der Raffination von pflanzlichen Speisefetten und Speiseölen. Sie liegen im Fettmolekül gebunden vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) geht davon aus, dass es bei der Verdauung zu einer nennenswerten Freisetzung von 3-MCPD aus 3-MCPD-Estern kommt - solange nicht das Gegenteil belegt ist. Die Bewertung orientiert sich daher an freiem 3-MCPD, das in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt hat.

Makrozyklische Laktone (Hunde- und Katzenflohmittel) wie Milbemycine (Moxidectin, Milbemycinoxim) und Avermectine (Selamectin) blockieren die Reizleitung und verursachen so eine Lähmung, die zum Tode führt. Zunächst besteht nur eine geringe Gefahr der Toxizität gegenüber Wirbeltieren. In höheren Konzentrationen können sie allerdings an Rezeptoren andocken, die sich auch im Gehirn von Säugern finden. Einige Hunderassen wie Collies, Border Collies oder Bobtails reagieren überempfindlich auf einige Vertreter der Wirkstoffgruppe, beispielsweise mit einer starken Schläfrigkeit. Die Stoffe werden mit dem Kot in noch wirksamer Form ausgeschieden; dies kann Lebewesen im Boden schädigen. Zudem sind sie giftig für Fische und Wasserlebewesen.

Mangan (Mineralwasser): Bestandteil von Erzen, der von Natur aus im Boden enthalten ist. Für Mineralwasser für Säuglingsnahrung existiert ein Grenzwert. Eine zu hohe Manganzufuhr kann beim Menschen unerwünschte Effekte wie neurologische Störungen auslösen.

Metaflumizon (Hunde- und Katzenflohmittel) ist ein Nervengift. Es verteilt sich über die Hautoberfläche und ist umweltgiftig für Fische, Wasserkleinlebewesen und Algen.

Eine mikrobielle Belastung bei Dämmstoffen tritt vor allem bei natürlichen Baustoffen auf. Auch abgestorbene beziehungsweise ausgetrocknete Schimmelpilzsporen könnten Allergien und allergische Reaktionen auslösen. Lebensfähige Pilze und Bakterien können sich bei Feuchtigkeit auf dem organischen Material zahlreich vermehren, die Raumluft belasten und die Gesundheit gefährden. Einige Pilze sondern giftige Stoffwechselprodukte ab.

Mikrobiellen Verderb bei Apfelsaft überprüft man anhand mehrerer Parameter wie Ethanol und Milchsäure. Diese Stoffe entstehen, wenn angefaulte oder zerkleinerte Äpfel vor dem Pressen zu lange gestanden haben, sodass sich Mikroorganismen entwickeln konnten.

N
Natriumbenzoat (E 211): Das Konservierungsmittel steht in Verdacht, relativ häufig Allergien auszulösen.

Natriumlaurylsulfat: Das aggressive Tensid kann Haut und Schleimhäute reizen.

Naturpyrethrum (Hunde- und Katzenflohmittel) ist ein aus Chrysanthemenblüten gewonnenes Gemisch insektizider Wirkstoffe, sogenannter Pyrethrine. Es ist nervengiftig. Eingeatmet mit dem Sprühnebel kann Naturpyrethrum Kopfschmerzen und Brechreiz beim Menschen auslösen. Gelangt es ins Blut, wirkt es stark giftig. Zudem enthält Naturpyrethrum allergene Stoffe, weshalb Pyrethrine als hautsensibilisierend eingestuft sind. Naturpyrethrum zersetzt sich rasch in der Umwelt, besonders unter Einwirkung von Sonnenlicht. Es wird oft mit dem Beistoff Piperonylbutoxid kombiniert. Bei Anbauverbänden wie Bioland und Demeter ist die Kombination mit dem Synergisten Piperonylbutoxid allerdings untersagt.

Neemöl (Hunde- und Katzenflohmittel) oder Margosaextrakt wird aus den Samen des Neembaums gewonnen, Hauptbestandteil ist Azadirachtin. Es wirkt toxisch auf die Larvenentwicklung vieler Insekten und wirkt repellierend. Gegenüber Wirbeltieren ist es relativ ungiftig. Neem ist nach der Öko-Verordnung erlaubt, ebenso bei den Anbauverbänden wie Bioland und Demeter.

Neonicotinoide (Hunde- und Katzenflohmittel) gewinnen wegen Resistenzen gegenüber den seit Langem eingesetzten Pyrethroiden, Organophosphaten und Carbamaten an Bedeutung. Sie wirken ähnlich wie Nikotin und sind für Insekten mehrfach toxischer als für Vögel und Säugetiere. Symptome einer Vergiftung mit Imidacloprid sind Müdigkeit, Krämpfe und Muskelschwäche. Imidacloprid gilt als schwer abbaubar.

Niacin (Nicotinamid, Nicotinsäure): Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 17 mg Niacin pro Tagesdosis enthalten sollten. Das entspricht der empfohlenen täglichen Zufuhr. Dabei sollte das Niacin als Nicotinamid zugeführt werden. Nicotinsäure sollte wegen der höheren Toxizität nicht in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt werden.

Nickel: Schwermetall, kann gelöst bei empfindlichen Menschen Allergien mit einer Vielzahl von Symptomen auslösen, die oft nicht als Nickelallergie erkannt werden. Nickelstaub ist krebserregend.

Nitrat selbst ist zwar wenig giftig. Es wird bei der Verdauung aber in Nitrit umgewandelt, das wiederum im Magen mit Eiweißen zu krebserregenden Nitrosaminen reagiert.

Nitromoschus-Verbindungen: Künstliche Duftstoffe, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Moschus-Ambrette gilt als nerven- und erbgutschädigend, deshalb ist die Substanz in der EU verboten. Der Einsatz der Nitromoschus-Verbindungen Moschus-Xylol und Moschus-Keton ist nur eingeschränkt zugelassen.

Nitrosamine können über die Haut, die Atemluft und oral aufgenommen werden und Krebs erzeugen. In Latexprodukten entstehen sie bei der Umwandlung des flüssigen Rohstoffs in elastischen Latex.

Nitrosierbare Amine können im Körper in Nitrosamine verwandelt werden.

O
o-Phenylphenol: antimikrobieller Wirkstoff, der die Vermehrung von Keimen verhindern soll. Er kann stark allergisierend wirken.

Omega-3-Fettsäuren in Milchprodukten: Der Gehalt sinkt, wenn die Kühe mit einem höheren Anteil an Mais und Kraftfutter gefüttert wurden. Günstig wirkt sich hingegen Weidehaltung und/oder die Fütterung mit Gras und Heu aus. Betriebe, die überwiegend Weidegras verfüttern, verzichten bewusst auf das Ausreizen der genetisch möglichen Milchleistung. Aus gesundheitlicher Sicht sind Omega-3-Fettsäuren zwar zu begrüßen, in Milchprodukten tragen sie wegen der insgesamt geringen Gehalte aber nicht entscheidend zur Bedarfsdeckung bei.

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

Oxidative Belastung von Fett/Öl: Fette und Öle werden in Gegenwart von Luft und Licht in ihrer Zusammensetzung verändert. Dabei bilden sich Oxidationsprodukte, die sich chemisch-analytisch nachweisen lassen. Da dieser Prozess beschleunigt fortschreitet, ist die Haltbarkeit dieser Öle wegen der später auftretenden Ranzigkeit begrenzt.

P
Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: Meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut, wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken.

Auf Parfüm reagieren immer mehr Menschen allergisch.

Patulin ist ein giftiges Stoffwechselprodukt von Schimmelpilzen, das hauptsächlich durch angefaultes Kernobst wie Äpfel und daraus hergestellte Produkte sowie Birnen aufgenommen wird. Patulin kann die Leber und die Nieren schädigen. Im Tierversuch wurde zudem eine erbgutschädigende Wirkung festgestellt, weshalb das Bundesinstitut für Risikobewertung auch von einem krebserregenden Potenzial ausgeht.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Phenol: antimikrobieller Wirkstoff, aromatischer Kohlenwasserstoff, der gut durch die Haut aufgenommen wird, zu Nervenstörungen führen kann und im Verdacht steht, das Erbgut zu schädigen.

Phenylpyrazole (Hunde- und Katzenflohmittel) sind ebenfalls nervengiftig. Die Wirkung ist bei Insekten höher, sie sind jedoch auch für Säugetiere giftig. Fipronil aus dieser Wirkstoffklasse ist akut sehr toxisch, persistent und sehr bienengiftig.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phosphorsäureester (Hunde- und Katzenflohmittel) sind nervengiftig. Im Vergleich zu den Carbamaten ist ihre Wirkung schwer reversibel und kann Stunden bis Tage anhalten. Einige Vertreter verursachen bleibende Schäden im Nervensystem. Die akute Giftigkeit nimmt von Dichlorvos (sehr giftig) über Diazinon, Chlorpyrifos, Tetrachlorvinphos und Azamethiphos (niedrig) ab. Symptome beim Menschen sind etwa Hautkribbeln, Krämpfe, Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen oder Konzentrationsschwäche. Diazinon ist giftig für Fische. Die Effekte der Phosphorsäureester werden durch Carbamate verstärkt. Daher sollten nicht gleichzeitig Mittel mit diesen Wirkstoffen angewendet werden.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Im Juli 2005 hat das Europaparlament beschlossen, drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), in sämtlichen Spielzeugen und Babyartikeln zu verbieten. Drei weitere Vertreter dieser Stoffgruppe Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeugen aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht mehr enthalten sein. Im Januar 2010 wurde das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DIBP) wegen seiner besonders besorgniserregenden Eigenschaften in die sogenannte Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) aufgenommen. Erste Studien zeigen, dass von einer zu DBP vergleichbaren toxikologischen Relevanz auszugehen ist.

Piperonylbutoxid (Hunde- und Katzenflohmittel) ist ein Synergist, der die Wirkung eines Wirkstoffs verstärkt. Es verhindert im Insektenkörper, dass die Wirkstoffe abgebaut und unschädlich gemacht werden.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

Polyzyklische Moschus-Verbindungen: Künstliche Duftstoffe, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

Propyl-p-hydroxybenzoat (E 216) gehört zu den PHB-Estern, die relativ häufig Allergien auslösen. Sie wirken gefäßerweiternd und wurden als Betäubungsmittel für Frösche vorgeschlagen. Ihre krampflösende Wirkung übertrifft die von Natriumbenzoat (E 211) um mehr als das Hundertfache. Die Ester haben östrogene Eigenschaften und wurden in menschlichen Brusttumoren nachgewiesen. Die Zulassung von E 216 in Lebensmitteln ist wegen gesundheitlicher Bedenken widerrufen worden.

PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen gesundheitsschädlicher Weichmacher.

Pyrethroide (Hunde- und Katzenflohmittel) sind künstlich synthetisierte Nachbauten natürlicher Pyrethrine und nervengiftig. Mittel mit Pyrethroiden können mehrere Wochen bis Monate wirksam sein. Mögliche Symptome beim Menschen sind bei Hautkontakt Taubheit, Jucken oder Brennen. Pyrethroide wie Permethrin sind nicht nur in Mitteln gegen Ungeziefer enthalten, auch Teppiche werden damit ausgerüstet. Pyrethroide haben eine sehr gute Repellentwirkung. Sie sollten nicht zusammen mit Phosphorsäureestern verwendet werden, da sich die Wirkungen beider Stoffgruppen verstärken. Bei Katzen keine Mittel mit Permethrin verwenden, es gab schon Vergiftungsfälle.

R
Reichweitenkontrolle: Regelmäßig in kurzen Abständen vom Babyfon ausgesendete Signale, um zu prüfen, ob der Abstand zwischen Sende- und Empfangsstation zu groß ist. Dies sorgt für zusätzliche Elektrosmogbelastung, wenn sich die Reichweitenkontrolle nicht abschalten lässt.

Das Färbemittel Resorcin hat bei Versuchen mit menschlichen Blutzellen zu Chromosomenveränderungen geführt. Zudem ist es ein stark sensibilisierendes Kontaktallergen.

S
Schimmel: Ein Lebensmittel mit sichtbarem Schimmel ist verdorben und sollte nicht mehr verzehrt werden.

Das Spurenelement Selen ist als Bestandteil verschiedener Enzymsysteme lebensnotwendig. Die in Deutschland mit der Nahrung aufgenommenen Selenmengen sind zwar sehr unterschiedlich und liegen eher am unteren Rand der empfohlenen Dosierung. Dennoch ist in Europa, anders als in China, kein Selenmangelsyndrom bekannt. Daher gibt es keinen zwingenden Grund, Selen ungezielt über Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, zumal es in sehr hohen Dosierungen giftig ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 30 µg Selen pro Tagesdosis enthalten sollten. Eine neuere Studie weist bei täglicher Selenzufuhr über NEM ein knapp 50 Prozent höheres Risiko nach, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Sensorik ist die Beurteilung von Nahrungsmitteln nach Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack.

Die Strahlungsstärke, wissenschaftlich als Leistungsflussdichte bezeichnet, gibt an, wie viel Sendeenergie auf eine bestimmte Fläche einwirkt. Das Ecolog-Institut in Hannover ist bei der Auswertung von hundert Mobilfunkgutachten zu deutlichen Hinweisen gekommen, dass eine Strahlungsstärke von 10.000 µW/m² Gehirnfunktionen wie Gehirnströme, das Reaktionsvermögen oder die Blut-Hirn-Schranke beeinflusst. Zudem mehren sich Hinweise, dass die Strahlung Erbgutschäden und Krebs fördern kann. Professor Gerard Hyland hat sich im März 2001 in einem von der Wissenschaftsdirektion des Europäischen Parlaments veröffentlichten Papier für einen Vorsorgewert von 100 µW/m² ausgesprochen. Noch strengere Maßstäbe legen der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing (10 µW/m²) und die Landessanitätsdirektion Salzburg (1 µW/m²) an. ÖKO-TEST hat die Empfehlung von Professor Hyland als Grundlage der Bewertung genommen.

Styrol: Krebsverdächtiger aromatischer Kohlenwasserstoff. Styrol wird im Körper nahezu vollständig zu 7,8-Styroloxid umgewandelt, das im Tierversuch krebserregend ist. Styrol ist der Baustein von Polystyrol.

Sulfite wie etwa Kaliummetabisulfit, sollen als Antioxidationsmittel den Senf vor mikrobiellen Veränderungen schützen. Das ist unnötig, Sulfit kann zudem bei empfindlichen Menschen zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder Asthmaanfällen führen. Eine Sulfitzugabe von mehr als 10 mg/kg muss gekennzeichnet werden.

Künstliche Süßstoffe, die oft gentechnisch hergestellt werden, sind zwar kalorienfrei, helfen aber Studien zufolge trotzdem selten beim Abnehmen. Sie können die Geschmacksnerven an die süße Kost gewöhnen und sogar Appetit auf mehr davon machen. Ziel einer gesunden Ernährung ist es aber, insgesamt weniger süß zu essen.

Synthetische Lebensmittelfarbstoffe können teilweise pseudoallergische Reaktionen auslösen. Die Farbstoffe E102 (Tartrazin), E104 (Chinolingelb), E110 (Gelborange S), E122 (Azorubin), E124 (Cochenillerot), E129 (Allurarot) müssen in Lebensmitteln mit dem Warnhinweis gekennzeichnet werden "Kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken", da es Hinweise gibt, dass diese Stoffe Hyperaktivität bei Kindern fördern können.

T
TCO: Abkürzung für "The Swedish Confederation of Professional Employees" (www.tce.se). Diese Organisation legt Standards unter anderem für Monitore fest.

Thallium und Thalliumverbindungen sind sehr giftige Substanzen, die bereits in relativ geringen Dosen bei lang andauernder Einwirkung bestimmte Organe, insbesondere Leber und Niere, schädigen und negative Veränderungen von Blutwerten auslösen können. Nach oraler Aufnahme wird Thallium schnell und fast vollständig in die Blutbahn aufgenommen und im Körper schnell verteilt. Thallium wirkt u.a. als allgemeines Zellgift und hemmt verschiedene Enzymsysteme.

Triclosan greift in die Enzymaktivitäten der Leber ein, was den Abbau anderer Schadstoffe beeinträchtigen kann. Triclosanhersteller bestreiten das. Es ist zudem oft mit Dioxin verunreinigt, das sich im Körper anreichern kann. Einige Dioxine lösen schon in geringen Mengen Chlorakne aus, mindestens eins erzeugt Krebs. Triclosan wurde bereits in der Muttermilch nachgewiesen, kann Allergien auslösen und steht im Verdacht, die Resistenz von Bakterien auch gegen Antibiotika zu fördern.

U
Umkartons belasten die Umwelt unnötig und sind nur akzeptabel, wenn sie eine Glasverpackung schützen oder mehrere Teile/Produkte beinhalten.

Uran ist nicht nur ein Radionuklid, dessen Alphastrahlen im Körper Zellen und DNA zerstören. Es ist auch ein giftiges Schwermetall, das sich im Körper anreichert und schon in geringen Mengen nicht nur die Nieren, sondern auch Lunge und Leber schädigen kann. Außerdem gibt es deutliche Hinweise, dass der kindliche Organismus empfindlicher auf Uran reagiert als Erwachsene und eine Fruchtschädigung durch Uran nicht ausgeschlossen werden kann.

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken. Für die Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexyl-Methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate, OMC), 3-Benzylidencamphor (3-BC), Benzophenone-1 (BP1), Benzophenone-2 (BP2), Benzophenone-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylene und Etocrylene liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor.

V
Vitamin A ist für Wachstum und Entwicklung von verschiedenen Geweben und für den Sehvorgang unerlässlich. Hohe Gaben von Vitamin A im ersten Drittel der Schwangerschaft (über drei Milligramm am Tag) können zu Missbildungen des ungeborenen Kindes führen. Eine chronische Überdosierung (über zehn Milligramm am Tag) führt vor allem bei Kindern zu Vergiftungserscheinungen (Appetitverlust, Haarausfall, Leberschäden und Wachstumsverzögerungen). Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel für Kinder zwischen vier und zehn Jahren höchstens 200 µg Vitamin A pro Tagesdosis enthalten sollten, Nahrungsergänzungsmittel für Erwachsene höchstens 400 µg.

Vitamin C: Ascorbinsäure ist an der Produktion von verschiedenen Hormonen und Nervenbotenstoffen beteiligt. Sie wirkt auch als Radikalfänger. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 225 mg Vitamin C pro Tagesdosis enthalten sollten.

Vitamin E: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 15 mg Vitamin E pro Tagesdosis enthalten sollten.

Vitamine, künstliche/zugesetzte: Lebensmittel, die mit künstlichen Vitaminen angereichert werden, haben nicht die gleichen positiven Effekte wie Nahrung, die von Natur aus reich an Vitaminen ist. Sie können eine gesunde Ernährung nicht ersetzen.

W
Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der Phthalate, außerdem Adipate, Citrate, Trimellitate, DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über.

Z
Zink: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel für Kinder unter 18 Jahren kein Zink enthalten sollten, weil die Zinkversorgung von Kindern und Jugendlichen durch die Nahrung bereits so gut ist, dass kein Spielraum für eine zusätzliche Zinkzufuhr besteht. Die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge könnte sonst überschritten werden. Für Erwachsene rät das BfR zu höchstens 2,25 mg Zink pro Tagesdosis in Nahrungsergänzungsmitteln.

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) spricht sich dafür aus, dass TBT-Verbindungen in Textilien mit Hautkontakt grundsätzlich nicht verwendet werden sollten. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Zucker verursacht Karies und fördert die Gewöhnung an Süßes. Das gilt nicht nur für Haushaltszucker (Saccharose), sondern auch für Glucose, Fructose, Honig und Fruchtdicksäfte. Zucker ist wahrscheinlich auch an der Entstehung von Übergewicht beteiligt (WHO, 2003).

Zuckerkulör ist ein dunkelbrauner bis schwarzer Farbstoff, der durch Erhitzen von verschiedenen Zuckern unter Zusatz von Sulfit- und Ammoniumverbindungen chemisch erzeugt wird. Dabei entstehen auch schädliche Immidazole, deren Gehalt in den letzten Jahren jedoch erheblich vermindert werden konnte. Der Farbstoff gilt als unbedenklich.


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