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ÖKO-TEST September 2010
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Kinderzahncremes
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ÖKO-TEST September 2010
» Produkte anzeigen (21)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1009 ] anzeigen

Faulige, löchrige Milchzähne sind ein Problem, an dem betroffene Kinder noch lange zu knabbern haben. Wenn sich die Kariesbakterien erst einmal im Mund breitgemacht haben, verschlechtert das massiv die Startchancen der bleibenden Zähne. Und wenn Milchzähne als Platzhalter frühzeitig ausfallen, kann das zu dauerhaften Zahnfehlstellungen führen. Deshalb ist die richtige Pflege der ersten Beißerchen mindestens genauso wichtig wie die der bleibenden. In der Theorie ist das heute allen Eltern klar. Doch die Empfehlungen der Ärzte, wie die richtige Pflege und Kariesvorsorge für Milchzähne konkret auszusehen hat, können manchmal ganz schön verwirren - weil sie sich teilweise widersprechen.

Klar ist: Neben einer gesunden Ernährung ist das wichtigste Mittel zur Vorbeugung gegen Karies das Mineral Fluorid, das den Zahnschmelz stärkt. Klar ist allerdings auch: Wenn Kinder zu viel Fluorid aufnehmen, hat das Nebenwirkungen. Jahre später werden dann Veränderungen am Zahnschmelz in Form von weißen, gelblichen oder braunen Flecken sichtbar. Außerdem sollten weder Kinder noch Erwachsene dauerhaft sehr viel Fluorid verschlucken, da das auf lange Sicht die Knochen brüchig werden lassen kann. Die Dosis muss also stimmen.

Soweit, so unstrittig. Säuglinge bekommen vom Kinderarzt häufig zunächst eine Kombinationstablette mit Fluorid und Vitamin D zur Vorbeugung der Mangelerkrankung Rachitis verschrieben. Wie es mit der Fluoridversorgung weitergehen soll, wenn der erste Zahn da ist, darüber sind sich Kinder- und Zahnärzte aber nach wie vor uneins. Viele Kinderärzte und die Wissenschaftler von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin empfehlen, Kindern in den ersten drei Lebensjahren weiterhin Fluoridtabletten zu geben und sie keine Zahnpasta verwenden zu lassen, da sie diese noch nicht richtig ausspucken können. Nach den Vorstellungen der Zahnärzte sollten dagegen vom Durchbruch des ersten Milchzahns an Zahncremes mit einer niedrigen Fluoridkonzenration von 500 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) verwendet werden und außerdem fluoridiertes Speisesalz zum Kochen und Backen. Das Kombinationspräparat aus Fluorid und Vitamin D sollte dann abgesetzt werden; zur Rachitisvorbeugung könnten die Kinder ein reines Vitamin-D-Präparat bekommen. Für die Empfehlung der Zahnärzte sprechen Forschungsergebnisse, wonach Fluoride vor allem durch direkten Kontakt mit den Zähnen karieshemmend wirken. Fluoridtabletten sind aber nach wie vor eine ebenfalls vertretbare Alternative.



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Inhalt

» Faulige, löchrige Milchzähne sind ein Problem, an dem ...
» Die widersprüchlichen Empfehlungen führen oft ...
» In Lebensmitteln müssen die Azofarbstoffe ...
» Verwechslungsgefahr - Produkte mit ...
» Die Inhaltsstoffe - In Zahncremes sind ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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