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ÖKO-TEST Juni 2010
TestNaturheilverfahren
Schluss mit der Angeberei
Naturheilverfahren


Einen Freiraum für Mehrleistungen bei Naturheilverfahren sind Verträge der integrierten Versorgung (IV), die Kassen ermöglichen, mit Ärzten oder sonstigen Gesundheitseinrichtungen spezielle Vereinbarungen zu treffen. So haben einige Kassen beispielsweise mit dem Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (www.damid.de) einen Vertrag abgeschlossen. Damit ermöglichen sie ihren Kunden einen echten Zugang zur anthroposophischen Medizin. Ein deutliches Plus.

Maßstab für unsere Bewertung sind die Transparenz des Angebots und echte Leistungen. Auf dem Siegerpodest finden sich daher nicht die üblichen "Verdächtigen" wie DAK, Barmer-GEK und Techniker. Die kassieren für ihre "Kreativität" bei der Beantwortung der Abfrage Minuspunkte.

Auf dem ersten Rang landen insgesamt 25 Kassen mit einer Gesamtpunktzahl von 35 bis 40, während die "kreativste" Kasse im Test bei minus elf Punkten landet. Sehr gut ist ein bunt gemischter Haufen: viele kleine und größere Betriebskrankenkassen (BKK) ebenso wie einige AOKs und zwei Innungskrankenkassen. Klar ist, dass es sich bei diesem Testergebnis um eine Momentaufnahme handelt. Denn vergleicht man das Leistungsspektrum miteinander, liegen die Kassen wesentlich dichter zusammen. Die Möglichkeit, echte Mehrleistungen zu bieten, sind nun mal vom Gesetz wie von den Finanzen verhältnismäßig eng begrenzt. Ein künftiger Test könnte daher weitere Kassen auf den vorderen Plätzen sehen - sofern Tricksereien bei den Abfragen unterbleiben. Die Kassen jedoch, die jetzt auf den vorderen Plätzen liegen, werden wohl auch künftig gut abschneiden. Denn sie haben nicht nur korrekte Auskünfte gegeben, sie bieten ihren Versicherten auch die größtmögliche Auswahl an Naturheilverfahren.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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