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Allergiemittel für die Haut



Allergien auf Nahrungsmittel oder Medikamente, Infektionen durch Bakterien, Pilze oder Viren, Kontakt mit chemischen Substanzen, gestörte Körperfunktionen - die Ursachen von Hauterkrankungen können höchst unterschiedlich sein. Ekzeme äußern sich als entzündliche, meist juckende, aber nicht ansteckende Hauterkrankungen. Im akuten Fall zeigen sich Rötungen, Bläschen, Schwellungen, bei chronischen Erkrankungen wird die Haut trocken und schuppig, schmerzhafte Risse bilden sich. Für leichtere Beschwerden gibt es etliche rezeptfreie, äußerlich anzuwendende Zubereitungen zu kaufen.

ÖKO-TEST hat 13 Allergiemittel für die Haut begutachten und auf problematische und umstrittene Stoffe untersuchen lassen.

Das Testergebnis

Kein Präparat im Test erzielt die Note "sehr gut", immerhin sechs beurteilen wir mit "gut".

Hydrocortison eignet sich zur Behandlung von leichten bis mäßigen entzündlichen, allergischen und juckenden Hauterkrankungen, weil es die Überreaktion des Immunsystems unterdrückt. Gleichzeitig hemmt es die Zellteilung, weshalb bei längerer Anwendung die behandelte Haut dünner werden kann. In den Beipackzetteln der Produkte ist die Anwendungsdauer deshalb auf ein bis zwei Wochen beschränkt. Wie auch andere äußerlich aufgetragene Kortikoide unterdrückt Hydrocortison lediglich die Symptome, bekämpft jedoch nicht die Ursache der Hauterkrankung.

Die antiallergischen Wirkstoffe Bamipin, Chlorphenoxamin und Dimetinden sollen vor allem bei juckenden und allergischen Hautreaktionen wie Sonnenbrand und Insektenstichen helfen. Zwar können sie prinzipiell Entzündungen unterdrücken, doch ist zweifelhaft, ob die erwünschte Wirkung bei Anwendung auf der Haut überhaupt eintritt. Wir werten Bamipin und Dimetinden daher um zwei Stufen ab, die halogenhaltige Verbindung Chlorphenoxamin um drei Stufen.

Fünf Präparate enthalten PEG/PEG-Derivate. Wegen ihrer emulgierenden Wirkung werden diese Substanzen in Cremes eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen. Allerdings können sie die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen.

Kommt es bei der Anwendung der Präparate zu Hautreizungen, kann dies an bestimmten Hilfsstoffen liegen, zum Beispiel dem Antioxidans Butylhydroxytoluol, den Konservierungsstoffen Sorbinsäure/Kaliumsorbat und Methyl-4-hydroxybenzoat, dem Löse- und Feuchthaltemittel Propylenglycol oder den Emulgatoren Cetyl- und Cetylstearylalkohol.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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